Montag, 24.06.2024 03:24 Uhr

Volkskrankheit Arthrose

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 05.06.2024, 07:59 Uhr
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Wien [ENA] Das Ehepaar Roland Liebscher-Bracht und Dr.med Petra Bracht haben sich sehr eingehend mit der Volkskrankheit Arthrose und mit ihren Schmerzzuständen auseinandergesetzt. In der BRD bekommen über 200.000 Patient*innen pro Jahr einen Hüftgelenkersatz, hauptsächlich wegen unerträglicher Schmerzen und dem Verdacht von Gelenkverschleiß. Liebscher&Bracht sehen aber die Ursachen der Arthroseschmerzen etwas anders.

Nicht die Arthrose selbst verursacht die Schmerzen, sondern eine zu hohe muskulär-fasziale Spannung rund um das betroffene Gelenk. Dabei entsteht eine enorme Zugspannung, die das Gelenk verschleißt und abnutzt. Auch die Meinung, dass ein einmal abgebauter Knorpel sich nicht regenerieren kann, teilen Liebscher&Bracht nicht. Vielmehr denken sie, dass mit Dehnübungen die Spannungen langsam gelöst werden können und das Gewebe rund um das Gelenk wieder geschmeidiger werden kann. Überhaupt bezeichnen sie die Arthroseschmerzen als Signalschmerz. Das könnte darauf hindeuten, dass wir vielleicht unseren Körper viel zu oft vergessen und er unbeweglich und fast wie tot nur noch ein "lästiges" Anhängsel unseres Kopfes mit seinen Hirnfunktionen ist.

Dafür ist der Körper aber nicht bestimmt. Vielmehr ist er ein lebendiger Kosmos mit vielen großartigen Funktionen, die auch Bewegung und Körpergefühl brauchen. Wir werden immer kopflastiger, was gerade in unserer Zeit duch die vielen Stunden geistiger Arbeit am Computer zu einer gefährlichen "Körpervergessenheit" führen kann, wenn dabei das Hirn die Lebensenergie des Körpers absaugt. Deshalb ist es verständlich, dass Liebscher&Bracht in der Bewegung die Lösung vieler Schmerzzustände sehen. Dafür haben sie eine ganze Reihe von Dehnübungen entwickelt und gut vermarktet, die angeblich schon vielen Schmerzpatienten geholfen haben. Auch der operative Austausch eines betroffenen Gelenks ist kein Garant für Schmerzfreiheit argumentieren sie.

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