Problematische Sparmaßnahmen in der Orthopädie
Wien [ENA] Krankenhäuser der Vinzenz- Gruppe in Wien, die sich besonders auf Orthopädie spezialisiert haben, wie das Herz-Jesu-Krankenhaus oder das Orthopädische Spital Speising müssen sich, trotz ihrer so notwendigen Versorgung der Bevölkerung mit orthopädischen Eingriffen, mit dem regionalen Strukturplan Gesundheit des öffentlichen Gesundheitswesens auseinandersetzen, der eine Halbierung der Krankenhausbetten vorsieht.
Damit kann der oft mit Sehnsucht erwartete Operation- Termin für eine Hüft- oder Knieoperation noch länger dauern als bisher. Sind es jetzt schon oft ein bis zwei Jahre, wäre eine noch längere Wartezeit ein fast unzumutbare Zustand, weil die Arthrose nicht nur mit unerträglichen Schmerzen, sondern auch oft zur totalen Immobilität führt. Sie ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung, die hauptsächlich bei älteren, aber zunehmend auch bei jüngeren Menschen diagnostiziert wird. Auch Menschen die körperlich fit, sportlich und gesund sind, können plötzlich, wie eine stolze Eiche von einem Blitzschlag getroffen wird, plötzlich und anscheinend ohne Anlass, einknicken und nur noch humpelnd durchs Leben gehen oder sogar im Rollstuhl landen.
Dabei verspricht heute eine wunderbare und schonende OP-Methode für Hüft -und Kniegelenke in den meisten Fällen schon nach kurzer Zeit, fast wie durch ein Wunder, die volle schmerzfreie Bewegungsfreiheit und ehemals Schwerstbehinderte können wieder ihr altes Leben führen, tanzen gehen, Sport treiben oder reisen. Gerade in Zeiten, in denen sich der Bedarf an orthopädischen Operationen bis ins Jahr 2040 in Österreich vervierfachen wird, sollte von der Gesundheitspolitik alles gemacht werden um dafür strukturell adäquat vorbereitet zu sein.




















































