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Oldenburg Tourismus blickt hoffnungsvoll in die Zukunft

Verantwortlicher Autor: Dieter Theisen Oldenburg, 04.06.2023, 12:06 Uhr
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Oldenburg [ENA] Neue Erkenntnisse vom Tourismusverband Oldenburg. Nach Durchsicht aller Unterlagen erholt sich der Tourismus erfreulich gut. Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen zufolge wurden für das Jahr 2022 rund 366.145 Tausend Übernachtungen gezählt – ein Plus von knapp 30 Prozent gegenüber 2021. Die meisten Übernachtungen wurden im Jahr 2022 durch Gäste aus Deutschland, gefolgt von Niederländern, Briten und Dänen gezählt.

Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) ist optimistisch, was den Tourismus in Oldenburg angeht. „Auf die Entwicklung der touristischen Nachfrage wirkt sich nach der Pandemie aktuell die Inflation und der Ukraine-Krieg aus. Dennoch blicke ich vorsichtig optimistisch nach vorn. Der Tourismus kann sich dynamisch entwickeln, in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen und dem touristischen Produkt. Neben unseren bewährten Angeboten bereiten wir verschiedene besondere Services und Erlebnisse für unsere Gäste vor. Beispielsweise ist Oldenburg dank guter Radinfrastruktur und vorteilhafter Lage ein attraktiver Ausgangspunkt für Sterntouren in die Region."

Das Fahrrad wollen wir in der Vermarktung noch stärker als verbindendes Element zwischen Stadt und Region positionieren. Ziel soll sein, dass Oldenburg sich als eigener Reiseanlass für Radtouristen etabliert und auch die entsprechende Qualifikation dafür liefern kann.“ Positiv entwickele sich ebenfalls die Stadtführungen und die Besuche in der Oldenburg-Info im Lappan. Das Aufkommen an Teilnehmenden bei Stadtführungen konnte um 140 Prozent gesteigert werden im Vergleich zum Jahr 2021. Insgesamt zeichnete sich für das Jahr 2022 ein Nachtfragevolumen von 850 Führungen und 13.200 Teilnehmenden ab. Ebenso ist das Besuchsaufkommen in der Tourist Information wieder angestiegen auf 61.000 Besuche.

Die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) hat die Urlaubsreisetrends 2023 untersucht. Demnach waren und bleiben Urlaubsreisen für die meisten Deutschen ein unverzichtbarer Bestandteil der Lebensqualität. Das Gesamtbild der Urlaubsreisen wird 2023 wieder ähnlich sein wie vor der Corona-Pandemie, sowohl bei den Reisezielen als auch bei den Reisearten. Der Tourismus entwickelt sich weiter dynamisch. Auch 2023 werden Urlaubsreisen im eigenen Land den ersten Platz der Hitparade einnehmen.

„Das sichert die Nachfrage grundsätzlich, erhöht aber den Wettbewerb in der Branche. Die Krise hat Spuren im Tourismus hinterlassen. Reisende werden in Zukunft mehr auf Sicherheit und Qualität achten, „so Fennemann. „ Um das touristische Potenzial nachhaltig zu nutzen und den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden, wollen wir den neuen Ansprüchen der Gäste an Qualität, Erlebniswert und Authentizität gerecht werden. Dazu haben wir ein Tourismusprogramm 2030 entwickelt. Es stellt die Weichen für ein qualitatives und nachhaltiges Wachstum, um den touristischen Leistungsträgern gemeinsame Zukunftsaussichten für die eigene Entwicklung, aber auch für die gemeinsame touristische Entwicklung der Stadt zu geben“.

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