Jüdisches Bevölkerungswachstum stärker als arabisches
Jerusalem [ENA] Zwischen dem Jordan-Fluss und den Gestaden des Mittelmeer hat das natürliche jüdische Bevölkerungswachstum 2024 erstmal dasjenige der Araber überholt. Der statistische Umschwung ist dermassen frappant, dass Unkenrufe, wonach der demokratische Überbau Israels auf Dauer nicht zu halten sei, sich in Luft auflösen. Die Geburtenrate im jüdischen Staat gehört uneinholbar zur höchsten in der westlichen Welt.
Noch Jahrzehnte nach militärischer Einnahme der biblischen Region von Judäa & Samaria sowie des Gazastreifens im Zuge des Sechstagekriegs von 1967 haben selbst sich als „wohlmeinend“ deklarierende Sympathisanten Israels der jüdischen Kernbevölkerung den ehernen Rat gegeben, ihre jenseits der Grünen Waffenstillstandsgrenze von 1948 platzierten Siedlungsstrukturen eher früher als später wieder aufzulösen. Man möchte verhindern, dass sich Jerusalem zu einem undemokratischen Gebilde entwickle und quasi eine Apartheid einführen müsse, um sich gegen die rasant anschwellenden arabischen Bevölkerungsteile behaupten zu können.
Im Verlaufe der Jahrzehnte hat sich jedoch statistisch erwiesen, dass ungeachtet etlicher ausgefochtener Kriege und einer gewissen Abwanderung, welche allerdings durch Einwanderung von Juden aus aller Welt wettgemacht wurde, die jüdische Bevölkerungsmehrheit mitnichten in Gefahr steht, zahlenmässig abzuflachen. Ganz im Gegenteil, sie wächst kontinuierlich an, während gleichzeitig die Gebärfreudigkeit der Araber stark abnimmt.
Jeweils im Herbst, wenn das Statistische Amt neue Angaben zur Zusammensetzung der israelischen Bevölkerung herausgibt, ist man von Neuem überrascht, dass das vielbeschworene Schreckensszenario ganz und gar nicht eingetroffen ist. Die jüdische Bevölkerungsmehrheit wächst dank der Gebärfreudigkeit ihrer Frauen massiv. Dies in einem Ausmass, welches die suizidal orientierte, praktisch kinderlose westliche Welt überraschen dürfte, steht doch Israel diesbezüglich unangefochten an der Spitze sämtlicher Länder. Dies dürfte auf Zukunftsgläubigkeit und ehernen Selbstbehauptungswillen schliessen lassen, welche Konstanten des in jeder Generation von frevelhafter Hand verfolgten und dezimierten jüdischen Volks geblieben sind.
Die Statistiken unterstreichen einen eindeutigen Trend: Die Gebärfreudigkeit jüdischer Frauen ist im letzten Vierteljahrhundert um gut einen Zehntel gestiegen – 2004: 2,71 Kinder, 2024: 3,06 –, wohingegen bei den moslemischen Frauen ein starker Einbruch zu verzeichnen war (von 4,36 auf heute 2,75 Kinder). Weitaus verheerender für die Wahrung des Bestandes sieht es bei der christlichen (1,61) bzw. drusischen Minderheit (1,66) aus. Eine halbe Million Israeli zählen sich aufgrund des Rückkehrgesetzes zu einer im Lande befindlichen Minderheit, die zumeist höchstens einen einzigen jüdischen Grosselternteil aufweist. Somit gelten sie religionsgesetzlich als Nichtjuden. Deren Fruchtbarkeitsquote gehört mit 1,13 Kindern zur niedrigsten im Lande.
Bis 2030 dürfte mit 8 Mio. Juden eine Mehrheit des weltweit derzeit rund 15 Mio. Seelen zählenden jüdischen Volkes in Israel versammelt sein. Der weltweit wie ein Tsunami anschwellende Antisemitismus wird absehbar Hunderttausende Menschen der jüdischen Diaspora in die Flucht schlagen. So manche dürften sich in Israel niederlassen. Die derzeitigen Kräfteverhältnisse dürften sich weiterhin zugunsten der Juden verschieben, zumal Moslems, Christen und Drusen mit derzeit 2,1 Kindern pro Frau sich numerisch nur noch knapp halten können.
Zum ersten Mal überschritt 2024 die natürliche Zuwachsrate der Juden mit einem Plus von 1,6% diejenige des moslemischen Sektors (1,4% ). Die Moslems bilden aktuell eine Minderheit von 18% der Gesamtbevölkerung, einschliesslich der über 400’000 wohnsitzberechtigten Bewohner Ostjerusalems, die jordanische Staatsbürger sind. Ohne besagte Bevölkerungsgruppe ist der moslemische Anteil Israels mittlerweile auf 14,5 - 14,3% geschrumpft.




















































