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Gemeinsame Erklärung Deutschlands und Italiens

Verantwortlicher Autor: CarloMarino Rom, 16.12.2025, 11:33 Uhr
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Rom [ENA] Am 15. Dezember 2025 der italienische Außenminister Antonio Tajani und der deutsche Außenminister Johann Wadephul trafen sich am Rande der Botschafterkonferenz in der Farnesina, Rom, zu einem bilateralen Gespräch und gaben anschließend eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung ihres humanitären Engagements im Gazastreifen ab. Die Erklärung unterstreicht die Dringlichkeit, den Zugang zu Hilfsgütern vor dem Winter

sicherzustellen, und bekräftigt die Unterstützung Roms und Berlins für den Friedensplan von Präsident Trump, der auch vom UN-Sicherheitsrat gebilligt wurde und die ungehinderte Wiederaufnahme humanitärer Hilfe vorsieht. Der Text hebt die zentrale Rolle der Vereinten Nationen und der Nichtregierungsorganisationen für eine wirksame humanitäre Hilfe hervor und kündigt die Einrichtung einer gemeinsamen Plattform zur Koordinierung der Bemühungen des Privatsektors und der Zivilgesellschaft an. Dabei soll der UN-Stützpunkt in Brindisi, ein strategischer Knotenpunkt für die schnelle Lieferung lebenswichtiger Hilfsgüter, genutzt werden.

Die beiden Länder unterzeichneten die gemeinsame Erklärung zur Unterstützung der UN-Resolution 2803 und des Plans zur Stärkung der humanitären Bemühungen im Gazastreifen, wobei der ungehinderte Zugang zu Hilfsgütern und die Unterstützung für UN-Organisationen hervorgehoben wurden. Schutz und Versorgung von Menschen in Notlagen ist ein zentrales Thema der Vereinten Nationen. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin die Humanitäre Hilfe bei Naturkatastrophen, bewaffneten Konflikten oder aber auch durch politische Veränderungen hervorgerufene Notlagen zu koordinieren.

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