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Fridays for Future fortert zur Weltklimakonferenz

Verantwortlicher Autor: Michael Gardau Salzgitter, 11.11.2025, 16:21 Uhr
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Salzgitter [ENA] Am Montag beginnt die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém. Auch Fridays for Future Deutschland ist mit einer kleinen Delegation vor Ort und wird die Verhandlungen mit Protestaktionen begleiten. Die Klimabewegung fordert von den deutschen Verhandler*innen klare Bekenntnisse zum Pariser Abkommen. Und es geht um mehr. Die Erderwärmung aufzuhalten scheint kaum noch ein Ziel zu sein.

Es brauche ambitionierte Maßnahmen zur Emissionsreduktion und gerechte Beiträge zu internationaler Klimafinanzierung. Eine entsprechende von Fridays for Future initiierte Petition hat innerhalb weniger Tage über 150.000 Unterschriften erhalten.In seiner Rede beim Leaders Summit im Vorfeld der COP30 hat Bundeskanzler Merz den notwendigen Ausstieg aus fossilen Energien mit keinem Wort erwähnt. Deutschland hatte schon vor vier Jahren auf der COP in Glasgow zugesichert, kein Geld mehr in neue fossile Energieprojekte im Ausland stecken zu wollen, dieses Versprechen aber unter anderem durch die Förderung von Gaskraftwerken in Usbekistan, Polen und Bangladesch sowie die Beteiligung an einer mobilen Gaspipeline in Jordanien gebrochen.

"Dürren, Überschwemmungen, Stürme: Die Klimakrise eskaliert mit jedem Tag deutlicher und trifft dabei diejenigen am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Um gegen diese globale Ungerechtigkeit vorzugehen, muss Deutschland sich auf der COP30 für ambitionierte Maßnahmen einsetzen und klare Bekenntnisse zu international gerechter Finanzierung liefern. Jedes Zehntelgrad Erhitzung bedroht ganz konkret Menschenleben, deswegen müssen die Verhandler*innen für einen schnellen und konsequenten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas kämpfen. Nur so hören wir auf, die Klimakrise immer weiter zu befeuern." sagt Louis Motaal von Fridays for Future Deutschland

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