Donnerstag, 20.06.2024 13:50 Uhr

„Gastgeber zu sein, muss sich lohnen!“

Verantwortlicher Autor: Regionalverbund Thüringer Wald e. V./SvK Suhl, 18.09.2023, 13:50 Uhr
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Suhl [ENA] Antonia Sturm: „Gastgeber zu sein, muss sich lohnen!“ Regionalverbund Thüringer Wald begrüßt Bekenntnis zum reduzierten Mehrwertsteuersatz- Der Regionalverbund Thüringer Wald e.V. begrüßt, dass der Thüringer Landtag einen Antrag zum Erhalt des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Speisen von 7 Prozent auch über das Jahr 2023 hinaus beschlossen hat und sich somit einer Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern anschließt

Am vergangenen Freitag, den 15. September 2023, haben die Abgeordneten des Thüringer Landtags einen Antrag beschlossen, der sich für den Erhalt des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ausspricht und gleichzeitig die Landesregierung auffordert, sich im Bundesrat einer Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern anzuschließen. „Der Tourismus lebt von Gastgebern“, betont Antonia Sturm, Geschäftsführerin des Regionalverbunds Thüringer Wald. „Die Gastronomie befindet sich nach wie vor im Krisenmodus. Die Kosten für Waren und Personal sind enorm gestiegen. Gastgeber zu sein, muss sich lohnen“, meint Antonia Sturm.

Daher setzt sich der Regionalverbund Thüringer Wald weiter für den Erhalt des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ein. An die Adresse der Thüringer Landtagsabgeordneten und des Kabinetts sagte Antonia Sturm: „Wir begrüßen, dass sich die Landtagsabgeordneten jenseits ihrer politischen Couleur für die richtige Sache eingesetzt haben und sich Thüringen der Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat anschließt. Wichtig dabei ist, dass die Gastronomie auch künftig nicht zu einem politischen Spielball wird.“ Angesichts steigender Kosten und einer wachsenden Inflation sollte weiter alles dafür getan werden, die Gastgeber zu unterstützen.

„Weitere Betriebsschließungen kann sich der Thüringer Tourismus und insbesondere der Tourismus im im Thüringer Wald, nicht leisten“, so Sturm abschließend. Die Gastronomiedichte im Freistaat Thüringen ist schon jetzt eine der niedrigsten in Deutschland. Zugleich hat eine Meldung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Anfang September gezeigt, dass allein in der Zeit von 2019 bis 2021 die Zahl der gastronomischen Betriebe in Thüringen von 3770 um 20 Prozentpunkte auf 3023 Betriebe gesunken ist.

Zum Hintergrund: Zum jetzigen Zeitpunkt läuft der reduzierte Steuersatz in der Gastronomie Ende des Jahres aus. Eingeführt hatte ihn die Bundesregierung im Sommer 2020 ursprünglich, um die Gastronomie während der Corona-Pandemie steuerlich zu entlasten.

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