WEC Barcelona: Jaubert holt erste Pole für Genesis
Barcelona (ESP) [ENA] Dank einer glänzenden Leistung des französischen Piloten Mathys Jaubert im Qualifying sichert sich die koreanischen Marke Genesis Magma Racing auf der Rennstrecke von Barcelona die erste Pole-Position in seiner noch jungen WEC-Geschichte. Ganz reibungslos verlief das Qualifying für Genesis nicht.
Für das Genesis-Lager begann der Tag jedoch nicht reibungslos: Mathieu Jaminet musste seinen Genesis GMR-001 #19 gleich nach der Ausfahrt aus der Boxengasse – unmittelbar nachdem die Strecke freigegeben worden war – zum Stehen bringen. Der Franzose konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder losfahren, den Rest der verbleibenden Zeit regulär nutzen ... und mit einer Rundenzeit von 1:30,479 Minuten die Bestmarke setzen. Damit lag der Franzose 0,144 Sekunden vor dem Toyota TR010 Hybrid #8 von Toyota Racing mit Ryo Hirakawa am Steuer sowie 0,179 Sekunden vor dem zweiten Genesis #17 von Mathys Jaubert. Die Hürde für den Einzug in die „Hyperpole“ bedeutete für einige namhafte Teilnehmer das Aus.
So verpassten die beiden Aston Martin Valkyrie von Aston Martin THoR – die in den freien Trainings seit Freitag noch sehr schnell unterwegs waren – ebenso den Sprung in die nächste Runde wie die beiden BMW M Hybrid V8 #15 und #20 des BMW M Teams WRT mit Dries Vanthoor und Sheldon van der Linde. Ebenfalls ausgeschieden sind Antonio Giovinazzi Ferrari 499P #50 – Ferrari AF Corse sowie die beiden Peugeot 9X8 #94 und #93 von Peugeot TotalEnergies, pilotiert von Théo Pourchaire und Paul di Resta. In der Hyperpole erwies sich Mathys Jaubert schließlich als der Schnellste.
Mit einer Zeit von 1:30,166 Minuten lag er 170 Tausendstelsekunden vor Ryo Hirakawa (Toyota #8) und 0,324 Sekunden vor Mathieu Jaminet – der während der Session erneut gezwungen war, sein Fahrzeug am Streckenrand abzustellen. Dahinter folgen Charles Milesi (Alpine A424 #35 – Alpine Endurance Team), Will Stevens (Cadillac V-Series.R #12 – Cadillac Team JOTA), Robert Kubica (Ferrari #83 – AF Corse), Victor Martins (Alpine #36), Antonio Fuoco (Ferrari #50), Nyck de Vries (Toyota #7) und Jack Aitken (Cadillac #38). Zudem läuft noch eine Untersuchung bezüglich eines möglichen Vorfalls zwischen dem Ferrari #51 und dem Peugeot #93, bei dem es in den Kurven 13 und 14 zu einer Behinderung gekommen sein könnte.
AF-Corse Spitze im FP 3
Vor dem Hypercar-Qualifying für die 6 Stunden von Barcelona brachte Antonio Fuoco Ferrari AF Corse an diesem Samstagmittag in Katalonien wieder an die Spitze. Der Fahrer des #50 Ferrari 499P fuhr mit 1'31'026 Minuten die beste Zeit der Session und schlug Mathieu Jaminet (Genesis GMR-001 #19 – Genesis Magma Racing) um Haaresbreite, nur um 15 Tausendstel. Das Cadillac Team JOTA komplettiert die Top Drei mit dem V-Series.R #38 von Earl Bamber – Sébastien Bourdais – Jack Aitken, getaktet bei 0:251. Die 6 Stunden von Barcelona beginnen morgen um 12:00 Uhr.




















































