Supermoto Austria Staatsmeisterschaft, Bad Fischau
Bad Fischau/Nö. [ENA] Supermoto Austria Staatsmeisterschaft, Bad Fischau/Niederösterreich, 9. bis 10. August 2025 bei strahlendem Sonnenschein. Das Supermoto Austria Rennwochenende in der Motorsportarena Bad Fischau, Niederösterreich, bot jede Menge Sonne, Hitze und vor allem spannende Rennen.
Es wurden das vierte und vorletzte Saisonrennen der österreichischen Staatsmeisterschaft sowie das fünfte Wochenende des G-Cups ausgetragen. Für alle Starter galt es erneut, wertvolle Punkte für die Jahreswertung zu sammeln, bevor im September das große Finale am Wachauring in Melk bevorsteht. Viele FahrerInnen nutzten bereits den Freitag für eine zusätzliche Trainingseinheit in der Motorsportarena bei Wiener Neustadt, um sich auf die Hitzeschlacht vorzubereiten. An diesem Wochenende hieß es, einen kühlen Kopf zu bewahren und auch den Flüssigkeitshaushalt immer unter Kontrolle zu halten, nicht nur die beiden Reifen.
Der Samstag war geprägt vom Trainieren und Testen, um am Nachmittag den bestmöglichen Platz in der Startaufstellung zu erfahren. Am Sonntag wurde es dann immer heißer und Streckensprecher ´Chris The Voice´ heizte die Stimmung bei den Zuschauern noch zusätzlich an. Die Motorsportarena Bad Fischau sorgte neben perfekten Streckenbedingungen, inklusive Bewässerung des Offroad Teils, auch für ausreichend Verpflegung und gekühlte Getränke, damit die Fans bei den Rennen immer lautstark anfeuern und applaudieren konnten.
Klasse S1 Prestige 1. Rennen Neben der Spannung vor dem ersten Lauf der schnellsten Rennklasse, bei dem erneut das komplette österreichische Team der Supermoto of Nations am Start war, erreichten kurz vor der Mittagspause auch die Temperaturen den Höhepunkt. Um die Sicherheit der Fahrer zu gewährleisten, wurde das Rennen somit um drei Minuten auf 15 Minuten zuzüglich einer Rennrunde verkürzt. Die Pole-Position sicherte sich am Samstag der amtierende Staatsmeister #7 A. Buschberger, Husqvarna, vor dem mehrmaligen Staatsmeister #69 R. Bauer, GasGas, sowie dem Lokalmatador #133 R. Schneider, KTM, #205 T. Hiebl, Husqvarna und #98 B. Suranyi, KTM.
Erwartungsgemäß fuhr #72 L. Höllbacher, KTM, zwar die schnellste Runde im Zeittraining, aufgrund einer Disqualifikation musste er jedoch aus der letzten Reihe starten. Ein Vize-Weltmeister liebt jedoch die Herausforderung. In dem regen Treiben am Start versuchte jeder, seinen Platz zu halten. Während #72 L. Höllbacher das Feld von hinten aufrollte, konnte sich #205 T. Hiebl auf der Außenbahn auf den zweiten Platz vorschieben. #98 B. Suranyi zog an #133 R. Schneider vorbei. #7 A. Buschberger zündete den Turbo und versuchte von Beginn an, möglichst viel Vorsprung herauszufahren.
Doch #72 L. Höllbacher war bereits in der dritten Runde auf Position fünf, die weiteren Fahrer noch an den unterschiedlichsten Positionen der Strecke überholt, konnte er dann rasch den Anschluss zum Führenden finden. In der Runde sieben zog dann #72 L. Höllbacher auf der langen Geraden vor dem Offroad-Bereich an #7 A. Buschberger vorbei und fuhr sich einen komfortablen Vorsprung bis ins Ziel heraus. Während alle auf abgesicherter Position ihre weiteren Runden drehten, konnte sich #98 B. Suranyi noch an #69 R. Bauer herankämpfen, doch das Rennen neigte sich bereits dem Ende zu, sodass hier kein Anschluss bzw. Überholmanöver mehr möglich war.
Das Endergebnis des ersten Tagesrennen lautete schlussendlich: #72 L. Höllbacher, KTM, #7 A. Buschberger, Husqvarna, #205 T. Hiebl, Husqvarna, #69 R. Bauer, GasGas und #98 B. Suranyi, KTM. Klasse S3 Junioren 1. Rennen Aufgrund der hohen Temperaturen von 33 Grad ohne Schatten und zur Sicherheit der Teilnehmer wurde auch dieses Rennen verkürzt. Es dauerte nun nicht mehr 15, sondern nur noch 12 Minuten plus eine Rennrunde. Die erste Startreihe sicherte sich am Samstag #281 C. Steiner vor #95 M. Marschal, beide KTM, sowie #20 L. Heinzl, Husqvarna. #281 C. Steiner blieb bei Startfreigabe vor #95 M. Marschal an der Spitze, während #66 L. Schnaitmann, KTM, mit einem guten Start in der ersten Kurve an #20 L. Heinzl vorbeifahren konnte.
#20 L. Heinzl blieb jedoch fokussiert und dicht an seinem direkten Konkurrenten dran. In der Zwischenzeit setzte sich das Führungsduo rasch ab, nach 2 Runden unterlief #95 M. Marschal im Offroad Teil jedoch ein kleiner Fehler und #281 C. Steiner konnte im weiteren Rennverlauf seinen Vorsprung ausbauen. #20 L. Heinzl schaffte es die #66 L. Schnaitmann, zurück zu überholen, während #146 B. Voglmayr sich im Offroad-Bereich an #131 R. Fleischer, beide KTM, vorbeikämpfen konnte. Das Feld zog sich weiter auseinander, bis schließlich alle mit stabilen Rundenzeiten ins Ziel kamen.
Das erste Endergebnis des Tages lautete somit: #281 C. Steiner, #95 M. Marschal, beide KTM, #20 L. Heinzl, Husqvarna, #66 L. Schnaitmann und #146 B. Voglmayr, beide KTM. Klasse 85ccm 1. Rennen Der Favorit, #121 D. Bereczki, Husqvarna, holte sich im Zeittraining der Jugendklasse erneut die erste Position. Sein Verfolger in der Jahreswertung, #11 D. Prähauser, GasGas, erreichte im Qualifying hingegen nur den letzten Startplatz. Beim Start verteidigte #121 D. Bereczki seinen ersten Platz, #69 M. Szabo und #93 S. Schnaitmann, beide Husqvarna, tauschten die Startpositionen zwei und drei, nachdem die Ampel auf Grün gesprungen war.
#11 D. Prähauser, gab im Sinne der Jahreswertung alles, ein Ausrutscher in der ersten Kurve nach dem Start ließ ihn jedoch vom Feld weiter zurückfallen. Während #121 D. Bereczki kontinuierlich seinen Vorsprung ausbauen konnte, blieb die #93 S. Schnaitmann so gut wie möglich immer an #69 M. Szabo dran. Dass sich Ausdauer auszahlt, bewies #11 D. Prähauser mit seiner Aufholjagd - er konnte sich drei Runden vor Rennende noch auf den vierten Platz verbessern. Das Gleiche galt für #93 S. Schnaitmann, welcher sich noch in der letzten Rennrunde an #69 M. Szabo, im besonders kurvigen Streckenabschnitt, mit einem perfekt vorbereiteten Überholmanöver auf Platz zwei vorkämpfen konnte.
Das erste Tagesendergebnis lautete somit: #121 D. Bereczki, Husqvarna, #93 S. Schnaitmann, Husqvarna, #69 M. Szabo, Husqvarna, #11 D. Prähauser, GasGas, und #94 I. Neurauter, Husqvarna. Klasse S1 Prestige 2. Rennen Erneut versuchte jeder im zweiten Rennen des Tages seine Startplatzierung zu behalten. Die ersten beiden, #7 A. Buschberger, Husqvarna und #69 R. Bauer, GasGas, zogen nach der ersten Linkskurve davon. #19 M. Stehrer, KTM, konnte sich, von Startposition sechs aus im ersten kurvigen Streckenabschnitt, auf den dritten Rang vorkämpfen. #205 T. Hiebl, Husqvarna, startete wieder gut, konnte den Erfolg des ersten Laufs jedoch nicht wiederholen.
Durch einen Ausrutscher im Getümmel der ersten Kurven musste er, wie #72 L. Höllbacher, KTM, ebenfalls eine Aufholjagd von hinten starten. #133 R. Schneider und #98 B. Suranyi, beide KTM, fielen nach dem Start zurück. Durch diese vielen Positionsveränderungen stieg die Anspannung der Fahrer noch einmal, denn schließlich wollte jeder so weit vorne wie möglich sein. Dadurch kam es im weiteren Rennverlauf immer wieder zu Ausrutschern. #98 B. Suranyi überholte #19 M. Stehrer im ersten Drittel des Rennens. Während #72 L. Höllbacher erneut kontinuierlich Platz um Platz gutmachen konnte und wieder zum Führenden, #7 A. Buschberger aufschließen konnte, übernahm er diesmal, zur Halbzeit, beim ersten Sprung des Offroad-Teils die Spitze.
Das Führungstrio kam schließlich auf abgesicherten Positionen ins Ziel. Das Endergebnis des zweiten Rennens lautete somit #72 L. Höllbacher, KTM, #7 A. Buschberger, Husqvarna, #69 R. Bauer, GasGas, #98 B. Suranyi und #19 M. Stehrer, beide KTM. Das Podest der Tagesendwertung nach beiden Läufen erklommen: #72 L. Höllbacher, KTM, #7 A. Buschberger, Husqvarna, #69 R. Bauer, GasGas, #98 B. Suranyi, KTM und #205 T. Hiebl, Husqvarna. Mit seiner GasGas führt #69 R. Bauer weiterhin die Jahreswertung an, gefolgt von #7 A. Buschberger, Husqvarna und #72 L. Höllbacher, KTM. Die Zuschauer können sich schon auf die Finalläufe freuen, denn jeder Punkt zählt für den Staatsmeistertitel 2025.
Klasse S3 Junioren 2. Rennen Im zweiten Tagesrennen zog #281 C. Steiner erneut von der ersten Position weg und #95 M. Marschal, beide KTM, verteidigte im Startgetümmel wieder seinen zweiten Platz. #66 L. Schnaitmann, KTM, kämpfte sich von Startplatz vier aus auf der Außenlinie der ersten Kurve an #20 L. Heinzl, Husqvarna, vorbei und sicherte sich vorübergehend Platz drei. Währenddessen baute #281 C. Steiner seinen Vorsprung an der Spitze aus und #95 M. Marschal blieb erneut auf dem abgesicherten zweiten Rang. #20 L. Heinzl konnte #66 L. Schnaitmann vor der Ausfahrt im Offroad-Bereich zurück überholen und wieder den dritten Platz zurückerobern.
Den fünften Rang sicherte sich diesmal #131 R. Fleischer mit seiner KTM. Dies war auch das Endergebnis des Tages nach beiden Läufen: #281 C. Steiner, #95 M. Marschal, beide KTM, #20 L. Heinzl, Husqvarna, vor #66 L. Schnaitmann und #131 R. Fleischer, beide KTM. In der Jahresendwertung führt #281 C. Steiner vor #20 L. Heinzl und #66 L. Schnaitmann. Klasse 85ccm 2. Rennen #121 D. Bereczki, Husqvarna, erwischte einen perfekten Start und blieb erneut an der Spitze. #69 M. Szabo, Husqvarna, konnte #93 S. Schnaitmann, ebenfalls Husqvarna, in der ersten Kurve innen überholen und entfachte somit wieder einen Zweikampf zwischen den beiden.
#11 D. Prähauser, GasGas, musste nach einem Sturz im Offroad Bereich der ersten Runde wieder eine Aufholjagd starten. In diesem Rennverlauf fand er jedoch nicht mehr den Anschluss an die Husqvarna von #94 I. Neurauter, welche ihren vierten Startplatz halten konnte. Während der Führende seinen Vorsprung auf abgesicherter Position ausbaute, konnte in der siebten Rennrunde #93 S. Schnaitmann, wie im ersten Rennen, die #69 M. Szabo im engen Kurvenabschnitt der Strecke überholen. Diesmal klappte es trotz Versuch nicht sofort an derselben Stelle, sondern eine Kurve danach.
In den letzten Runden fuhren alle konzentriert weiter bis die ersten drei Positionen erneut an #121 D. Bereczki, Husqvarna, #93 S. Schnaitmann, Husqvarna, #69 M. Szabo, Husqvarna, gingen. Die Jahreswertung führt somit weiterhin #121 D. Bereczki vor #11 D. Prähauser an. Auf Rang drei folgen #69 M. Szabo und #93 S. Schnaitmann mit Punktegleichstand. Nun heißt es, Kräfte für das große Jahresfinale zu sammeln, um die Staatsmeistertitel samt Pokalen nach Hause zu holen.
Der aufrichtige Dank richtet sich an alle Sponsoren, Unterstützer, der Rennleitung, der Streckensicherung, der Rennkommission, der Verwaltung, der Zeitnahme, den Rettungsdiensten, den Freiwilligen, den Teilnehmern, den Rennteams, den Familien, den Zuschauern, den Streckenbetreibern und den vielen weiteren Beteiligten, welche mit Ihrem tatkräftigen Einsatz die Durchführung dieser fabelhaften Rennserie erst ermöglichen. Das große Finale des Jahres findet vom 20. bis 21. September 2025 am ÖAMTC Wachauring in Melk, Niederösterreich, statt. Alle News unter: https://www.supermoto-austria.at Alle Detail Ergebnisse, aller Klassen, unter: https://www.casomeric.cz/vysl.php?&lang=&view=4123




















































