Formel-E Monaco: Nyck de Vries im ersten Training Spitze
Monte-Carlo (MCN) [ENA] Der Mahindra-Fahrer war der beste der übrigen Fahrer, als die Formel E auf die Straßen von Monte Carlo zurückkehrte. Es folgten ihm Pascal Wehrlein (Porsche) mit zwei Zehnteln Rückstand auf den Niederländer. Dan Ticktum (CUPRA KIRO) belegte den dritten Platz.
Nyck de Vries von Mahindra Racing fuhr im ersten Training des Tages die schnellste Zeit mit 1:27,050 Minuten. Er erzielte diese beeindruckende Runde in den letzten Sekunden des Trainings und wurde von Pascal Wehrlein (Porsche) mit zwei Zehnteln Rückstand auf dem zweiten Platz begleitet. Dan Ticktum (CUPRA KIRO) belegte den dritten Platz, gefolgt von Edoardo Mortara (Mahindra Racing) und Jake Dennis (Andretti), der die Top Fünf komplettierte.
Mehrere bekannte Fahrer landeten im hinteren Feld, darunter Nick Cassidy (Citroën Racing) auf Platz 18 und Oliver Rowland (Nissan) auf Platz 19, nachdem er im Laufe des Trainings die Gelbe Flagge ausgelöst hatte. Das verkürzte Training begann um 7:30 Uhr Ortszeit. Die 20 Fahrer gingen auf der legendären Strecke an den Start. Fast alle Fahrer waren hier schon einmal gefahren, entweder in der Formel E oder in Nachwuchsmeisterschaften, mit Ausnahme von Joel Eriksson vom Envision-Team. Das hielt ihn jedoch nicht auf. Fünf Minuten vor Schluss lag er auf dem vierten Platz der Zeitenliste, beendete das Training aber schließlich auf Rang 14.
Der amtierende Weltmeister Oliver Rowland hatte in Kurve 1 einen Ausrutscher, verbremste sich in St. Devote und löste eine Gelbphase aus. Er konnte seinen Nissan zwar wieder in die richtige Richtung drehen, hatte aber Bedenken hinsichtlich der Fahrzeugabstimmung. Genau zur Saisonhälfte der Saison 2025/26 gibt es das Formel-E-Double-Header-Wochenende in Monaco. Die Läufe 9 und 10 in der mittlerweile 12. Saison der ABB FIA Formula E World Championship stehen auf der Agenda.
Das Juwel der Motorsport-Krone ist zurück: Die Formel E kehrt auf die glamourösen Straßen von Monte Carlo zurück – für ein Rennspektakel, das seinesgleichen sucht. Seit ihrem Debüt auf den ikonischen Straßen Monacos im Jahr 2015 hat das Fürstentum die rein elektrische Rennserie stets mit offenen Armen empfangen. Die Formel E nutzt die volle, 3,337 km lange Rennstrecke und sorgt dabei für exzellenten Rennsport sowie spektakuläre Überholmanöver. Bei allen acht Rennen in Monaco konnte mindestens ein Fahrer neun oder mehr Positionen gegenüber seinem Startplatz gutmachen. Dazu zählt auch Nick Cassidy, der beim siebten Saisonlauf im vergangenen Jahr im Jaguar TCS Racing von Startplatz 14 auf den dritten Rang vorfuhr.
Der Zeitplan für das Rennen in Monaco unterscheidet sich etwas von den meisten anderen Renntagen: Am Samstag finden bereits beide freien Trainings statt, wobei der Tag ungewöhnlich früh um 07:30 Uhr Ortszeit beginnt. Das Event ist ein absolutes Highlight für Fans, Teams, Fahrer und Medien gleichermaßen; die meisten bezeichnen es als ihr liebstes Rennwochenende im Kalender der Formel-E-Weltmeisterschaft.




















































