Freitag, 21.02.2020 03:37 Uhr

Steigende Armutsquoten

Verantwortlicher Autor: Felix Pfitscher Frankfurt /Main, 01.02.2020, 22:36 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Wirtschaft und Finanzen +++ Bericht 3694x gelesen
Sie starrte nachdenklich vor sich auf den Pflasterboden.
Sie starrte nachdenklich vor sich auf den Pflasterboden.  Bild: Felix Pfitscher

Frankfurt /Main [ENA] Armut älteren Menschen, Kindern und alleinerziehenden Müttern und Vätern nimmt in Europa kontinuierlich zu. Da Armut viele Gesichter hat, existieren auch unterschiedliche Konzepte von Armut, die sich vor allem hinsichtlich der Dimension unterscheiden. Viele Beschäftigte auch von der Armut bedroht.

Die Verteilung von Lebensbedingungen und sozialem Status wird in der modernen Gesellschaft grundlegend durch die Verfügbarkeit von Einkommen bestimmt. Allerdings zum Leben reicht für die meisten Rentner-innen das Ruhegehalt schon lange nicht mehr. Sie werden unweigerlich gezwungen einer geringfügigen Beschäftigung nachzugehen, damit sie die immens hohen Mieten monatlich bezahlen können. Ja, es ist traurig zu wissen, dass es in einem hoch entwickelten “ Kontinent “ wie Europa nicht mehr möglich ist, faire bezahlbare Wohnimmobilien anzubieten. Stattdessen wird vermehrt das Arbeitervolk abgezockt und manche verdienen sich noch eine goldene Nase auf Kosten der einfachen und fleißigen Arbeitnehmer.

Nachweislich erreichen Millionen Menschen in Europa bei weitem weniger als ein Durchschnittsverdiener, die ebenfalls aufgrund der steigenden Mieterhöhung, auf das Sozialsystem (wenn es existiert), zugreifen müssen. In vielen Großstädten wie: Frankfurt, Rom, Paris, London usw. , sieht man vermehrt, wie verarmte Menschen durch die Straßen, Gassen oder Fußgängerzonen ziehen, um aus den Abfalleimern eventuelle Pfandflaschen und Essensreste zu ergattern.

(Quelle: Meinhard Knollseisen) Aufruf von Renten-Komitee Bozen

Auch im beschaulichen Südtirol kämpft das Team von Renten-Komitee mit dem Vorsitzenden Meinhard Knollseisen, dass Älteren und Einkommensschwachen eine Beihilfe zukommt. Die sogenannte Grundsicherung soll z.B. sicherstellen, dass eine angemessene soziale Beihilfe zur Rente zum Leben das Existenzminimum zur Verfügung gestellt wird. „Bis dato alles versucht, aber leider ohne Erfolg“ so Meinhard Knollseisen. Hauptsache bei den Politiker-Innen sprudeln die rekordverdächtigen Gehälter ins feine Portemonnaie.

Nun die absolut Armen sind Menschen, die unter schlimmen Entbehrungen und in einem Zustand von Verwahrlosung und Entwürdigung ums Überleben täglich kämpfen müssen, die unsere durch intellektuelle Phantasie und privilegierte Verhältnisse geprägte Vorstellungskraft, übersteigt. Ich meine: Die Grundrente muss in allen europäischen Staaten angepasst werden und müsse außerdem steuerfrei bleiben. Vorzeigestaaten wie Österreich und Niederlande gelten als Vorbilder in Sachen ausreichende Altersbezüge. Mein Fazit: Dieses Europa darf auf keinen Fall eine Bastion der Reichen werden, in der wir uns vor den "ARMEN der ÄRMSTEN " abschotten bzw. distanzieren.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.