Montag, 19.04.2021 08:20 Uhr

Insolvenzwelle und Armut durch Corona-Pandemie

Verantwortlicher Autor: Felix Pfitscher Frankfurt am Main, 08.01.2021, 01:06 Uhr
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Frankfurt die Banken- und Finanzmetropole
Frankfurt die Banken- und Finanzmetropole  Bild: Felix Pfitscher

Frankfurt am Main [ENA] Noch können einige Unternehmen, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden, ihre pekuniären Verpflichtungen nachkommen bzw. erfüllen. Bei vielen Kleinunternehmen ist die Zeit leider abgelaufen. Umfangreiche Erweiterung der Corona-Hilfen sind zugesagt worden, aber wo steckt das Salz im Euro?

Der Staat hat zwar den Kleinbetrieben und Selbstständigen schnelle und unbürokratische Hilfe zugesagt, jedoch verlief diese bis jetzt so, als ob du an der Nordsee, sobald “Ebbe kommt“, nach den ungeliebten EURO suchst. Insofern sind Kündigungen an der Tagesordnung, um eine eventuelle Insolvenz noch abzuwenden. Die wahre nackte Existenzangst ist bei vielen Kleinbetrieben am überlaufen. Der größte europäische Ansturm an „PLEITEN“ wird im Sommer bzw. im Herbst 2021 in den Geschichtsbüchern festgeschrieben werden.Ich bin überzeugt, dass vor allem Gewerbetreibende aus dem Kleingewerbe insbesondere der Gastronomie aus eigener Kraft nicht mehr über die Runden kommen.

Das gleiche gilt auch für Selbstständige (Taxifahrer, Busfahrer-Innen etc.) und Arbeitnehmer, die im Zuge der Corona-Pandemie teils erhebliche Gehaltseinbußen hinnehmen müssen. Hier wird eine ganze Herde von verschiedenen Gruppierungen Beistand benötigen. Der große Kreis der Betroffenen wird, bedingt auch durch die neue Invasion der „Digitalisierung“, häufig jünger. Internet und digitaler Wandel speziell durch Online Shop tragen dazu bei, dass es auch Menschen ohne geregeltes Einkommen möglich ist, binnen kurzer Zeit die Schulden anzuhäufen. Die Verteilung von Lebensbedingungen und sozialem Status wird in der heutigen modernen digitalen Gesellschaft grundlegend durch die Verfügbarkeit von Einkommen bestimmt.

Allerdings reicht auch das Ruhegehalt zum Leben für die meisten Rentner, -innen bei weitem nicht mehr. Ja, es ist traurig zu wissen, dass es in einem entwickelten “ Kontinent “ wie EUROPA, nicht mehr möglich ist, faire bezahlbare Wohnimmobilien anzubieten. Stattdessen wird vermehrt das Arbeitervolk abgezockt und manche Großunternehmer, -Innen verdienen sich noch eine goldene Nase auf Kosten der einfachen Arbeitnehmer. Mein Fazit: Europa darf auf keinen Fall nur eine Bastion der Reichen werden, in der wir uns von den "ARMEN der ÄRMSTEN distanzieren.

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