Freitag, 10.02.2012 21:38 Uhr

Auswärtssieg von Energie Cottbus.

Verfasser: Peter Müller Bielefeld, 29.08.2010, 15:37 Uhr
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Bielefeld [ENA] In der Schüco-Arena stehen sich Arminia Bielefeld und Energie Cottbus gegenüber. Während die Ostwestfalen am ersten Spieltag beim FSV Frankfurt unterlagen, konnte Energie das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf gewinnen. Die von finanziellen Problemen geplagten Bielefelder gelten als Außenseiter gegen das Team von „Pele“ Wollitz. Schon in der Anfangsphase versuchten Bielefelder die Gäste unter Druck zu setzen.

Ungenaue Pässe unterbrachen aber gut gemeinte Angriffsversuche. Cottbus hielt sich erst einmal zurück und starteten Offensivaktionen nur sporadisch, es hatte den Anschein als wollten sie die junge Bielefelder Mannschaft austoben lassen, die vor allem kämpferisch Zweitligatauglichkeit bewies. Nach und nach wurden die Lausitzer auch in der Offensive aktiver und prompt gerieten die Gastgeber in arge Bedrängnis, weil die Abwehr einen unsicheren Eindruck hinterließ. Vor der Pause wollte Energie Cottbus wohl noch einmal Ernst machen und spielten auf das Führungstor, was auch zwei Minuten vor der Pause gelang.

Eine gute Kombination schloss Nils Petersen mühelos ab und unmittelbar vor dem Pausenpfiff gelang Marco Kurth mit einem Distanzschuss für eine komfortable Halbzeitführung, allerdings war der Treffer nicht unhaltbar für Dennis Eilhoff, der den Ball durchrutschen ließ. Beide Trainer sahen keine Veranlassung ihre Mannschaft für die zweite Halbzeit personell zu verändern und Cottbus spielte, gestärkt durch die Führung, mit mehr Elan in den zweiten Durchgang.

Als dann der große Regen einsetzte wurde Thorsten Kirschbaum von Sebastian Heidinger mit einem tückischen Schuss auf die Probe gestellt, die der Cottbusser Keeper bestand. Es war schon bewundernswert, dass sich das Team von Christian Ziege nicht aufgab und nach einer Stunde verpasste Rüdiger Kauf das Anschlusstor nur ganz knapp und Bielefeld blieb weiterhin gefährlich. Dann war es soweit das hoch verdiente Anschlusstor gelang Franck Manga Guela, der einen Elfmeter sicher verwandelte, nachdem er vorher von Adam Straith selbst gefoult wurde.

Das Spiel war urplötzlich wieder offen und Wollitz schimpfte wie ein Rohrspatz über die Nachlässigkeiten seiner Mannschaft. Das Spiel hatte in der zweiten Halbzeit ein wesentlich höheres Niveau und hätte durchaus Remis enden können, nachdem Cottbus schon wie der sichere Sieger aussah. Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Franck Manga Guel, der ein ordentliches Spiel absolvierte, einen Elfmeter herausholte und selbst verwandelte, wurde in der Schlussminute wegen Tätlichkeit des Feldes verwiesen.

Arminia Bielefeld gegen Energie Cottbus 1:2 (0:2)

Arminia Bielefeld: Eilhoff, Touré, Fischer, Bollmann, Schuler, Kauf, Mustafi, Guela, Abelski (80. Kerr), Heidinger (63. Delura), Neuville. Trainer: Christian Ziege

Energie Cottbus: Kirschbaum, Afriyie, Straith, Brzenska, Soma, Kurth, Kruska, Adlung, Kronaveter, Petersen, Jula. Trainer: Claus-Dieter Wollitz

Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)

Tore: 0:1 (43.) Petersen, 0:2 (45.) Kurth, 1:2 (69.) Guela

Zuschauer: 11.443 in der Schüco-Arena

Gelbe Karten: Kauf (21.), Heidinger (25.), Guela (78.) - Jula (85.), Kurth (90.)

Rote Karten: Guela (90.)

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