Zittern in der Hand
Berlin [ENA] Für Lucca Staiger wird das Spiel gegen den TBB Trier wahrscheinlich im Rückblick keine allzu große Bedeutung haben. Am Ende kam er auf sechs Minuten und dreißig Sekunden Einsatzzeit und erzielte einen Korb. Doch dieser Treffer kam einer Erlösung gleich: Nach rund 14 quälenden Minuten war der erste Korbleger der Berliner , der seinen Weg auch ins Ziel fand. Dennoch gewann Alba
am Ende recht deutlich mit 73:61 - dank zwölf verwandelter Drei-Punkte-Würfe. „Trier hat die Räume sehr eng gemacht“, sagte Team-Manager Mithat Demirel nach dem Spiel. Gerade im ersten Viertel gab es für die Berliner kaum ein Durchkommen gegen das massive Abwehrbollwerk um Center Maik Zirbes. Selbst der sonst so quirlige DaShaun Wood zog selten Richtung Korb, sondern konzentrierte sich wie seine Teamkollegen darauf, den Ball rund um die Drei-Punkte-Linie zum Nebenmann zu passen. Es wurde schnell klar, dass der Drittletzte der Tabelle schwer zu knacken sein wird. Und da sich Philipp Zwiener gegen seine ehemaligen Kollegen im ersten Drittel besonders ins Zeug legte und neun seiner 19 Punkte erzielte,
stand es nach zehn Minuten 16:19 für die Gäste. Trier geht die Puste aus In der Folgezeit fanden die Berliner dann zwar zwar des Öfteren eine Lücke in der Trierer Verteidigung, jedoch zeigten Gordon Herberts Mannen bedenkliche Abschlussschwächen. Alleine Wood versemmelte sechs seiner sieben Versuche. Am Ende lag die Zwei-Punkt-Quote bei einem indiskutablen Schnitt von 34 Prozent. Doch weil sich auch die Gäste viele Fehlversuche leisteten, gingen die Berliner mit einem knappen 33:32-Vorsprung in die Pause.
Mit zunehmender Spieldauer zeigten die von Henrik Rödl trainierten Pfälzer, warum sie trotz guter Anlagen im Tabellenkeller stehen: Wie so häufig ging ihnen kurz vor Schluss die Puste aus, so dass Alba nach einem zwischenzeitlichen 48:48 in den letzten fünf Minuten für klare Verhältnisse sorgte. Am Ende war Wood mit 19 Treffern erfolgreichster Berliner Schütze. Hoffnung für die nächsten Spiele machte die Rückkehr von Center Torin Francis. Auch wenn es gegen Trier noch nicht ganz rund lief, ist er guter Dinge. „Ich bin wieder fit. Jetzt muss ich nur noch in den Spielrhythmus finden.“




















































