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Weltmeisterschaften im Speed Badminton 2011

Verfasser: Sport PR im Olympiapark Berlin Berlin, 11.08.2011, 12:11 Uhr
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Speedminton®
Speedminton®  Bild: Speedminton GmbH

Berlin [ENA] Am Ende eines sportlichen Wettstreits wartet die Medaille, der Pokal. Groß muss er sein, schwer und wertvoll – eine richtige Trophäe. Wie bei FIFA-WM, imbledon oder America’s Cup. Oder wie der WMPokal für die ISBO AZIMUT Hotels Speedminton® World Championships 2011.

Der Pokal, um den Ende August 383 Athleten aus 27 Nationen kämpfen, wurde gestern in Berlin dem Weltverband International Speed Badminton Organisation (ISBO) übergeben – ein historischer Moment in der Geschichte des jungen Sports aus Berlin. Der Pokal aus Messing und Edelstahl misst 59 Zentimeter in der Höhe und 79 Zentimeter im Umfang. Er wiegt 3,7 Kilogramm. Auf einem Sockel aus Edelstahl ruht ein verchromter Messing- Federball, der beim Speed Badminton Speeder heißt.

Auf die Rundung der Kappe ist eine Weltkugel graviert. Gestiftet wurde der Pokal von der Berliner Speedminton GmbH, die weltweiter Marktführer im Bereich des Equipments für Speed Badminton ist. René Lewicki vom Verband ISBO: „Zu einer richtigen Weltmeisterschaft gehört ein standesgemäßer Pokal. Wir haben die Einzelanfertigung in einer Spezial-Manufaktur in Hildesheim in Auftrag gegeben. Der Herstellungsprozess von der ersten Zeichnung bis zur fertigen Trophäe dauerte elf Wochen.

Wir haben den Pokal versichern lassen, die Versicherungssumme beträgt 10.000 Euro. Deshalb können die Weltmeister den Pokal leider nicht mit heim nehmen, er ist zu wertvoll. Dafür gibt es ein Foto mit dem Pokal und eine Medaille. Nach der WM kommt er zurück in den Tresor.“ Die ersten Weltmeisterschaften im Speed Badminton finden vom 25. bis 27. August 2011 auf der Tennisanlage des LTTC Rot-Weiß Berlin e.V. am Hundekehlesee statt.

Die Finalspiele in den fünf Kategorien (Damen- und Herreneinzel, Doppel, Senioren und Junioren) werden im bis zu 7.000 Zuschauer fassenden Steffi-Graf-Stadion ausgetragen. Hier traten noch bis 2009 die weltbesten Tennisdamen bei den German Open gegeneinander an. Die Veranstalter erwarten 383 Speed Badminton-Spieler aus 27 Nationen und mindestens 1.500 Zuschauer auf den Rängen. Anfang August sind bereits 1.200 Tickets für den Finaltag am 27. August abgesetzt.

Speed Badminton ist ein extrem schnelles Kombinationsspiel aus Tennis, Squash und Badminton. Es kann immer und überall, auf nahezu jedem Untergrund gespielt werden – ohne Netz! Dabei stehen sich die Spieler in 12,80 Meter Entfernung gegenüber – jeder in einem eigenen quadratischen Feld mit 5,50 Meter Kantenlänge. Ziel ist es, den speziellen Federball namens Speeder ins gegnerische Feld zu befördern. Wer zuerst 16 Punkte (und zwei Punkte Vorsprung) erzielt, gewinnt den Satz. Drei gewonnene Sätze entscheiden über das Spiel.

Keine drei Wochen mehr bis zu den ISBO AZIMUT Hotels Speedminton® World Championships 2011 – der ersten WM im Speed Badminton! Die Veranstalter erwarten 383 Sportler aus 27 Nationen und 1.500 Zuschauer auf dem Gelände des LTTC „Rot-Weiß” Berlin e.V.. Die Spannung steigt auch bei den Berliner Sportlern, die bei der Vergabe der Medaille ein Wörtchen mitreden wollen: Daniel Gossen und René Lewicki gehen als Berliner Hoffnungen ins Titelrennen. Bei den ersten Weltmeisterschaften im Speed Badminton, die vom 25. bis 27. August 2011 stattfinden, zählen Gossen und Lewicki als Weltranglisten- Zweiter und -Vierter im Einzel zum Favoritenkreis und insbesondere im gemeinsam bestrittenen Doppel zu den Titelaspiranten.

Daniel Gossen, Jahrgang 1982, ist ein in Immenstadt gebürtiger Allgäuer. Er begann bereits mit sechs Jahren Tennis zu spielen, wechselte als Jugendlicher zum Badminton und wurde 2006 Turnierspieler im Speed Badminton. In den Jahren 2007 bis 2009 dominierte er den jungen Sport auf nationaler Ebene und stand auch 24 Monate an der Spitze der Weltrangliste. Gossen wurde drei Jahre in Folge Deutscher Meister und steht unter anderem bei folgenden internationalen Turnieren als Sieger in den Ergebnislisten: Finnland, Portugal, Frankreich, Schweiz. Aktuell belegt er als amtierender Vize-Europameister Rang zwei der Weltrangliste.

Daniel Gossen: „Als Vize-Euopameister ist mein Ziel natürlich ein Platz auf dem Treppchen. Aber man kann es beim Speed Badminton wirklich schlecht voraussagen, es muss schon alles passen. Zusammen mit René Lewicki bilden wir ein starkes Doppel, das so leicht nicht zu schlagen ist. Da muss eine Medaille drin sein. Wir wollen alles dafür geben, damit die Medaillen in Berlin leiben.“

René Lewicki

René Lewicki, Jahrgang 1983, ist ein in Steglitz gebürtiger Berliner. Mit elf Jahren begann er beim BTTC Grün-Weiß Berlin e.V. Tennis zu spielen. Dort legte er die Basis für seine Zukunft in einem ganz anderen Racketsport, in dem er inzwischen zahlreiche Erfolge feiert: René Lewicki ist derzeit Vierter der Weltrangliste im Speed Badminton. Er wurde zweimal Deutscher Meister und gewann internationale Turniere in der Slowakei, Kroatien, Ungarn und Portugal. Bei letzterem Turnier gelang ihm eine Überraschung, als er den Weltranglistenersten Per Hjalmarson (Schweden) im Halbfinale bezwang.

René Lewicki: „Ich freue mich auf die WM in meiner Heimatstadt und bereite mich seit einem halben Jahr intensiv darauf vor. Mein Ziel ist es, dass mindestens eine Medaille in Berlin bleibt, am liebsten natürlich eine goldene. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass ich an einem guten Tag jeden schlagen, aber an einem schlechten leider auch das Podest verpassen kann.” Weitere Informationen erhalten Sie unter:http://www.speedminton.com/wmpics/

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