Montag, 11.12.2017 08:49 Uhr

Weil Weil wieder traf – Gästesieg

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Bremen, 16.03.2017, 07:39 Uhr
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Richard Weil vom FCM (rechts) schwarzes Trikot, daneben links Florian Kath
Richard Weil vom FCM (rechts) schwarzes Trikot, daneben links Florian Kath  Bild: Norman Seidler

Bremen [ENA] Das ist ein bitteres Ergebnis für die Bremer II vor eigener Fan-Kulisse in den letzten 10 Sekunden der Partie gegen den 1. FC Magdeburg mit 0:1 – und damit gegen den Aspiranten für den Aufstieg in die 2. Liga – zu verlieren. Damit verharren die Platzherren im Tabellen-Mittelfeld.

Und der 1. FC Magdeburg erreichte schon jetzt sein vorher gestecktes Saisonziel, nämlich 45 Punkte in der Tabelle zu erreichen. Vor dem Spiel wechselten die Trainer etliche Positionen aus. So nahm der FCM-Coach Jens Härtel gleich an 4 Positionen einen Wechsel gegenüber dem letzten Spiel gegen den SC Preußen Münster (1:0) vor. So kamen Steffen Puttkammer, Jan Löhmannsröben, Tobias Schwede und Julius Düker in die Start-Elf für Christopher Handke, Tarek Chahed, Christian Beck und Marius Sowislo. Der Trainer des SV Werder Bremen II ,Florian Kohfeldt, gönnte gegenüber dem Sieg über Mainz II (1:0) Rehfeldt, Kazior, Yatabare und Eilers eine Pause und besetzte die Startformation dafür mit Zander, Lorenzen, Jennsen und Manneh.

Mit Beginn gingen beide Teams forsch zu Werke

Mit Beginn des Spieles gingen beide Kontrahenten recht forsch zu Werke. Doch beide Teams kamen zu keinen nennenswerten Torchancen. Nach einer viertel Stunde drängten die Gastgeber die Mannen von der Elbe öfter in ihre eigene Hälfte hinein. So rannte der Bremer Niclas Schmidt (26. Mi nute) allein auf FCM-Torhüter Leopold Zingerle zu, schoss aber knapp daneben. Bereits 8 Minuten später entschärfte er einen Schuss von Ousman Manneh. Der sorgte überhaupt für viel Unruhe im Magdeburger Strafraum. Und gleich danach hielt Zingerle wieder seinen Kasten "sauber".

Mit den Fingerspitzen aus dem Toreck gelenkt

Einen Freistoß von Schmidt lenkte er mit den Fingerspitzen ins Aus. Dafür erhielt Zingerle von seinem Trainer Härtel ein Sonderlob nach der Partie. Noch kurz vor der Pause kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Bremer Verteidiger Verlaat und seinem Torhüter Eric Oelschlägel, der verletzt ausscheiden mußte. Dafür hielt Tobias Duffner in der 2. Halbzeit im Tor: Und das nicht ohne Folgen. Nach einem weiteren Spielverlauf mit wenigen Höhepunkten – bis auf eine exzellente Torchance für den kurz vorher mit Christian Beck einge- wechselten Magdeburger Kapitän Marius Sowislo (86. Minute) . Der Einschusswinkel für Sowislo war aber zu spitz.

Die unheilvolle letzte Minute für Werder

Dann kam die absolute Schlussminute: Alle Spieler und Fans hatten sich offensichtlich schon innerlich mit dem Unentschieden abgefunden. Werder-Keeper Duffner wollte vor Beck im 5-m-Raum abwehren. Er sprang in den Rücken von Beck und brachte ihn abrupt zu Fall. Die Frau Dr. Schiedsrichterin entschied sofort auf 11-m. Und wieder trat Magdeburgs neuer Torschütze vom Dienst beim Münsteraner goldenen Siegtreffer an. Er täuschte Duffner und versenkte den Ball flach in die Ecke zum 1:0-Sieg. Damit verloren erstmals die Hausherren nach 4 Spielen ohne Niederlage.

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