Samstag, 19.08.2017 00:09 Uhr

Trotz des Unentschieden – Zufriedenheit bei Paderborn

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Paderborn, 12.02.2017, 20:34 Uhr
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Der Torschütze Tarek Chahed vom FCM (in Weiss)
Der Torschütze Tarek Chahed vom FCM (in Weiss)  Bild: 1. FC Magdeburg e.V. - Pressestelle - (Norman Seidler)

Paderborn [ENA] Da trafen 2 Gegner im Drittliga-Punktspiel mit ehrgeizigen Ambitionen aufeinander. Der SC Paderborn wollte auf eigenem Platz seine Positiv-Serie fortsetzen. Und für den 1. FC Magdeburg sollte es in der “Ferne” den erste Sieg in der noch jungen Rückrunde 2017 geben.

Doch beide mussten sich mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Trotzdem entwickelte sich bei dieser gleichwertigen Auseinandersetzung ein sehenswertes Spiel. Vor dem Start-Vergleich hatte der Paderborner Trainer Stefan Emmerling gegenüber dem 1:0-Sieg in Mainz II die Aufstellung geändert. Für Heidinger, Bicke und Bartels (Verletzung) spielten Zolinski, Herzenbruch und Krauße .

2 "elektrisierte" Teams

Der FCM-Trainer Jens Härtel vertraute weitgehend der Elf aus dem Spiel gegen FSV-Zwickau (1:1) und wechselte nur Farrona Pulido aus. Dafür spielte der Joker Tarek Chahed. Sofort mit Spielbeginn feuerten die über 2000 mitgereisten Magdeburger Fans mit Hüpf- Sprechchören ihre Mannschaft an. Diese Stimmungseinlagen “elektrisierten” beide Teams auf dem Platz. Da tauchte plötzlich in der 2. Minute Sven Michel vor dem Tor der Elbestädter auf. Doch er verfehlte es.

Wieder ein kurioses Kopfballtor

Gleich danach traf auf der Gegenseite Florian Kath nur das Außennetz. Die Magdeburger tauchten häufig vor dem Tormann der Gastgeber Lukas Kruse auf. Dann in der 18. Minute traf Chahed aus einem Gewühl im gegnerischen Fünf-Meter-Raum das Tor zum 1:0. Doch 4 Minuten später erlebten die Gäste wieder ein unerwartetes Kopfballtor. Ein Freistoß von einem Paderborner köpfte Magdeburgs Goal-Getter Christian Beck ins eigene linke Tor-Eck- unhaltbar für den eigenen Torwart zum 1:1.

Nach Wechsel war Spiel durch viele Zweikämpfe geprägt

Nach dem Wechsel zeigte sich der ansonsten gefährlichste Angreifer beim FCM Beck sehr geschockt durch das Eigentor. Kurios: Er hatte bereits in zwei aufeinanderfolgenden Vergleichen mit Paderborn 4 Tore geschossen (3 in der Hinrunde). Zumeist dominierten die weit geschlagenen hohen Bälle. Doch sie verfehlten den anvisierten eigenen Angreifer. So war vieles dem Zufall überlassen.

Roope Riski scheiterte nur knapp vor dem FCM-Tor

Ab der 70. Minute wurde auf beiden Seiten ausgewechselt. Bereits in der 76. Minute rettete FCM-Mittelfeld-Akteur Jan Löhmannsröben mit einem langen Bein. Ab dieser Situation geriet der Gast immer mehr unter Druck. So sorgte der beim SCP eingewechselte Roope Riski für eine exzellente Torchance. Er hatte seinen Gegenüber-Torwart Leopold Zingerle bereits ausgespielt. Doch FCM-Verteidiger Christopher Handke rettete einen Meter vor der Linie. Doch die Magdeburger überstanden die prekäre Situation mit einem 1:1-Entstand Magdeburg verweilt damit auf dem 3. Tabellenplatz mit (35 Punkten), während Paderborn jetzt mit 28 Punkten den 13. Platz innehat.

Trainerstimmen:

Jens Härtel Magdeburg: “Insgesamt ist der Punkt für uns verdient. Wir sind sehr gut in das Spiel reingekommen. Wir waren darauf vorbereitet, dass Paderborn anfangs sehr aggressiv und hochpräsent gespielt hat. Wir hatten auch unsere Situationen, in denen wir Chancen kreiert haben. Dennoch sind wir dann in Führung gegangen. Ich hätte es gern gesehen, wenn es länger 0:1 gestanden hätte. Dann wären vielleicht ein paar mehr Räume aufgegangen. Unter dem Strich geht aber der Punkt für uns in Ordnung.”

Steffan Emmerling (SC Paderborn): “Wir waren gut vorbereitet, auf das, was uns heute erwarten würde. Magdeburg ist schon eine Spitzenmannschaft in der 3. Liga. Leider haben wir einmal kurz gezögert, und der Ball lag durch Chaheds Schuss im Tor. Gott sei Dank hat Beck dann das Eigentor gemacht. Dadurch sind wir wieder in das Spiel gekommen. Durch die Chance von Riski hatten wir kurz vor Schluss die Möglichkeit als Sieger vom Platz zu gehen. Meine Mannschaft hat trotzdem toll gefightet.”

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