Mittwoch, 22.11.2017 13:50 Uhr

Osnabrück verlor an der Bremer Brücke

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Osnabrück, 14.10.2017, 12:29 Uhr
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Abwehraktion aus dem Spiel (Osnabrück)
Abwehraktion aus dem Spiel (Osnabrück)  Bild: 1. FCM

Osnabrück [ENA] Die Kicker des VfL Osnabrück mussten vor heimischem Publikum an der Bremer Brücke eine bittere 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg einstecken. Auch nach dem Trainerwechsel blieb also die Negativtendenz der Osnabrücker. Der augenblickliche Interims-Trainer Daniel Thioune...

...konnte seine "Mannen" nur bedingt auf die starken und mit viel Power angetretenen Magdeburger einstellen. Dieses Ergebnis fühlt sich für den Gastgeber besonders bitter an, da der FCM erstmalig im 5. Spiel einen Sieg verbuchen konnte. Noch vor dem Match hatte Daniel Thioune, der Joe Enochs abgelöst hatte, erklärt: Es könnte durchaus Überraschungen geben. Das kam eigentlich aus berufenem Munde, denn er hatte von 1995 bis 2002 bei den Niedersachsen mitgewirbelt. Der Magdeburger Erfolgstrainer Jens Härtel vermutete dagegen, dass sein Gegenpart der auch als ehemaliger U19 Trainer tätig war, auch A-Jugend-Spieler mit einsetzen würde.

Wenige Stunden steht der 1. FCM auf dem 1. Tabellenplatz

Durch den 2:0-Sieg stehen die Elbestädter einen halben Tag auf dem 1. Tabellen-Platz in der 3. Fußball-Liga. Vor dem Match tauschte der Osnabrücker Coach gegenüber der 1:4-Niederlage gegen Münster aus. Für Reimerink und Falkenberg kamen Klaas und Groß in die Start-Elf. Jens Härtel vertraute der Mannschaft, die gegen Carl- Zeiss- Jena 2:0 gewonnen hatte. Magdeburg als Favorit spielte in den ersten 10 Minuten verhalten, teilweise abtastend zögerlich.

In den ersten 20 Minuten fielen beide Tore

In dieser Zeit – in der 3. Minute - hatte der VfL-Angreifer Krasnigi präzis auf den frei stehenden Savran geflankt. Doch der kanonierte den Ball über das Gehäuse. Aber ab der 15. Minute setzte der FCM-Wirbel ein. Ihr besonders läuferisch, beweglicher Mittelfeld-Akteur Rother erhielt ein Zuspiel von seinem Klubkameraden Tobias Schwede und tunnelte noch den gegnerischen Torwart Gersbeck zum 0:1 (15. Minute).

der erfolgreiche Torschütze (Rother) zum 1:0 (in weiß) - 1
der erfolgreiche Torschütze (Rother) zum 1:0 (in weiß) - 2

Ein Elf-Meter brachte den 2:0-Zwischenstand

Von da ab beherrschten die Gäste deutlich mehr Spielanteile im Mittelfeld. Sie agierten mit ständigem Vorpressing. Das brachte die gegnerische Hintermannschaft ein ums andere Mal in Verlegenheit. So konnte der VfL-Spieler Iyoha mit der Hand den Ball im Strafraum retten. Der bisher so erfolgreiche Goal-Getter der Elbestädter Türpitz netzte gekonnt vom 11-Meter-Punkt zum 2:0 ein. Danach nahmen die Führenden ein wenig vom vorher beherzten Tempospiel heraus.

In der Schlußphase kamen die Osnabrücker mehr zum Zuge

In den letzten 10 Minuten erhöhten die Osnabrücker besonders den Angriffs-Druck. So köpfte Savran in der 84. Minute knapp neben das FCM-Tor. Doch fast hätte im Gegenzuge (87. Minute) der FCM-Kapitän Marius Sowislo noch das 3. Tor erzielt, denn er schob den Ball an Gersbeck vorbei. Doch ihr Abwehrstratege Wachs rettete noch auf der Linie. Das sagten die beiden Trainer:

Trainerstimmen:

Daniel Thioune (Osnabrück): "Es war ein verdienter Sie für die Magdeburger. Obwohl meine Mannschaft gut in die Partie gekommen ist und Chancen hatte. Durch die Umstellung des Gegners auf Vierer-Kette, blieben für uns wenige Räume offen. Dann kamen die beiden unglücklichen Gegentore gegen uns. Beim ersten Tor sah unser Verteidiger schlecht aus. Beim 11-Meter war es ähnlich. Wir schafften es zum Schluss Torchancen herauszuarbeiten. Die Mannschaft hat aber nicht aufgegeben und versuchte in der 2. Halbzeit Druck aufzubauen."

Jens Härtel (Magdeburg): "Endlich konnten wir in Osnabrück den Platz als Sieger verlassen. Insgesamt gesehen hatten wir das Spiel verdient gewonnen. Wir haben in den richtigen Momenten die Tore erzielt. Denn wir haben relativ schnell die Grundordnung gewechselt und das 4:3:3 der Osnabrücker gespielt. Dadurch hatten wir deutlich mehr Zugriff. Auch in der Schlussphase haben wir souverän dagegengehalten. Wir haben verdient gewonnen."

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