Kantersieg der Füchse gegen Melsungen.
Berlin [ENA] Der Füchse-Berlin Geschäftsführer Bob Hanning hatte vorgegeben im Dezember aus den fünf Bundesligaspielen 8:2 Punkte zu erobern, er war aber auch nicht unzufrieden, nach dem 33:21 Erfolg gegen MT Melsungen diese Ausbeute mit 10:0 Punkten noch übertroffen zu haben. Nach der überaus erfolgreichen letzten Saison ging es in der Hinrunde dieser Saison genauso erfolgreich weiter und das trotz zusätzlicher Belastung.
Die Füchse ließen von Beginn an im Fuchsbau nichts anbrennen und beherrschten die hessischen Gäste nahezu nach Belieben. Trotz der überstandenen Grippe von Silvio Heinevetter bekam Petr Stochl den Vorzug im Tor und Trainer Dagur Sigurdsson bewies bei der Torhüterauswahl wieder einmal ein Goldenes Händchen, denn der Tscheche entschärfte eine Vielzahl an Würfen. Auch die Berliner Abwehr erwies sich als kompakte Einheit und im Angriff hatten die Außen Johannes Sellin (8 Tore) und Ivan Nincevic (10 Tore) offensichtlich Zielwasser getrunken und trafen in Torjägermanier, dafür trafen die sonst so erfolgreichen Rückraumspieler Sven - Sören Christophersen, Alexander Petersson und Bartolomiej Jaszka nicht so oft wie gewohnt.
Der Tabellenzweite ging in der Anfangsphase gleich in Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab.Der Gästetrainer Michael Roth bescheinigte seiner Mannschaft nach dem Spiel eine emotionslose Partie, allerdings hatten sie auch einige Ausfälle zu verkraften. Die Gastgeber wurden von den „nur“ 7388 Zuschauern ohne Pause durch lautstarke Unterstützung angetrieben. Die hessischen Gäste konnten am Anfang noch einigermaßen mithalten, aber die Überlegenheit ser Gastgeber wurde im Laufe des Spiels immer deutlicher und somit entfernten sich beide Mannschaften vom Ergebnis her immer mehr und zur Halbzeit führten die Berliner 17:9, also mit acht Toren.
Zur zweiten Halbzeit wechselte der Gästetrainer Michael Roth auf der Torwartposition, für Per Sandström stand nun Mario Kelentric zwischen den Pfosten, aber die Angriffe der Gastgeber blieben weiterhin intensiv und erfolgreich. Dagur Sigurdsson nutze den zweiten Spielabschnitt um fast allen Spielern Spielzeit zu geben, lediglich Markus Richwien bekam keinen Einsatz. Die Füchse bedankten sich bei den fast 8000 Fans für die hervorragende Unterstützung während der Hinrunde mit einem ansehnlichen Spiel und sorgten für einen siegreichen Jahresabschluss.
Das neue Jahr führt die Berliner nach der Europameisterschaft in Serbien am 8. Februar 2012 zunächst nach Hamburg zum amtierenden Deutschen Meister und am 12. Februar folgt das erste Heimspiel des Jahres im Champions-League Spiel gegen Medwedi Tschechow. Hoffentlich bleiben die bei der Europameisterschaft zum Einsatz kommenden Füchse ohne Verletzung um den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga zu verteidigen und in der Champions-League weiterhin im Wettbewerb zu bleiben. Jetzt können die Berliner erst einmal den Jahreswechsel voller Stolz feiern, denn der Verein hat gerade das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte abgeschlossen und das ohne wirtschaftliche Defizite.
Dafür aber mit einer großartigen Nachwuchsarbeit, die mittlerweile schon reife Früchte trägt. Mit Johannes Sellin und Colja Löffler tummeln sich zwei Eigengewächse erfolgreich in der Bundesligamannschaft. Auch die zwei dazu geholten Nachwuchsleute Jonathan Stenbäcken und Evgeni Pevnov sind inzwischen im Team integriert und haben in Berlin gewaltige Fortschritte gemacht.
Füchse-Berlin gegen MT Melsungen 33:21 (17:9) Tore: Nincevic (10), Sellin (8), Christophersen (4), Pevnov (3)Bult (2), Löffler, Laen, Romero, Stenbäcken, Jaszka, Petersson (je 1)- Danner (4), Sania, Vasilakis, Karipidis, Zufelde (je 3), Schöngarth, Vuckovic (je 2), Schweikardt (1) Siebenmeter: Nincevic (4/4), Romero (1/1) – Vasilakis (1/0), Karipidis (2/2) Verwarnungen: Laen, Pevnov, Christophersen – Schöngarth, Schweikardt, Sania Zwei-Minuten Strafen: Stenbäcken, Bult (je 1) – Mansson (2), Zufelde (1)




















































