Hertha unterliegt auch beim DFB-Bundesgericht.
Frankfurt [ENA] Nachdem Berlins Bundesligist beim DFB- Sportgericht gegen die Wertung des Relegationsspiels gegen Fortuna Düsseldorf die Segel streichen musste, sind die Berliner auch in der folgenden Instanz, dem DFB Bundesgericht gescheitert. Hertha BSC hätte noch weitere Möglichkeiten. Man könnte vor das DFB- Schiedsgericht gehen um erfolgreich zu sein. Das Urteil wird wohl akzeptiert werden müssen.
Die Spieler wurden bereits in den Sommerurlaub entlassen. Es war auch nicht zu erwarten, dass die zweite Instanz anders entscheiden würde als das Sportgericht des allmächtigen DFB. Der Berliner Verein pochte immer wieder auf die Ängste der Spieler, die durch den Platzsturm der Zuschauer verursacht sein sollten. Diese Strategie erwies sich als falsch, denn die Ängste der Spieler wurden unterschiedlich beurteilt. Man hätte sich auf das Wesentliche konzentrieren sollen, denn der Knackpunkt war doch, dass der Innenraum der Esprit-Arena nicht von unbefugten Leuten geräumt war und das Spielfeld nicht mehr den Erfordernissen entsprach.
Ein ausgegrabener Elfmeterpunkt und fehlende Eckfahnen blieben vom Schiedsrichter Wolfgang Stark unbemerkt, wahrscheinlich hatte der Unparteiische dem gefüllten Innenraum mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Polizisten mit Hunden ohne Maulkorb und zivile Leute unmittelbar an den Linien postiert ,hätten hinter die Absperrungen verwiesen werden müssen. Somit wäre ein irregulärer Spielverlauf ausgeschlossen. Wer hier eine falsche Strategie entwickelt hat sei dahingestellt. Wenn es der Rechtsanwalt Christoph Schickhardt der die Berliner vertrat war, oder aber der Verein sich dafür verantwortlich zeichnete sei dahingestellt. Eine Erfolgsstrategie war es jedenfalls nicht und der Hauptstadtclub tut gut daran nicht noch einmal Einspruch einzulegen.
Die Erfolgsaussichten wären ohnehin gering und der sowieso geringen Popularität in der Bundesliga abträglich. Turbulenzen auf der Mitgliederversammlung sind damit nicht ausgeschlossen, denn es tut sich eine Opposition gegen Michael Preetz und Werner Gegenbauer auf, ob und wie weit das Auswirkungen haben wird bleibt abzuwarten, denn der Vereinspräsident hat auf der Veranstaltung Hertha im Dialog unmissverständlich erklärt am Geschäftsführer Sport und Kommunikation festzuhalten. Es wird also bei den Neuwahlen des Präsidiums spannend zugehen.




















































