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Handball Füchse sind auf einem guten Weg.

Verfasser: Peter Müller Berlin, 12.03.2012, 21:27 Uhr
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Berlin [ENA] In der Toyota-Handball- Bundesliga läuft für Berlins Bundesligisten alles nach Plan. Obwohl die Berliner auch noch in der Champions-League gefordert werden, wird das Tagesgeschäft die Bundesliga nicht vernachlässigt. Die Doppelbelastung, wenn es überhaupt eine ist, spielt für den Hauptstadtclub keine große Rolle, weil sowohl der Verein als auch die Mannschaft erfolgshungrig sind.

Als Frisch Auf Göppingen am 22. Spieltag zu Gast im Fuchsbau war drohte den Berlinern gegen eine kampfstarke Mannschaft lange Zeit eine Heimniederlage, die durch eine Energieleistung der Mannschaft und durch einen Torerfolg von Johannes Sellin kurz vor Spielende gerade noch abgewendet werden konnte. Durch das dadurch entstandene Remis bei einem Endergebnis von 30:30 konnte der ärgste Rivale auf den zweiten Tabellenplatz HSV Hamburg auf Distanz gehalten werden und man bleibt erster Verfolger des THW Kiel, dessen Titelgewinn wohl schon jetzt in Stein gemeißelt werden kann.

Ohne auch nur einen Punkt abgegeben zu haben dominieren die Ostseestädter die gesamte Liga und alles andere als die Meisterschaft für den Favoriten wäre schon eine Riesenüberraschung, was auch den Berlinern nicht verborgen geblieben ist, von der Meisterschaft redet in der Hauptstadt niemand und schon gar nicht die Füchse. Bodenhaftung wir im Verein in Vollendung praktiziert.

TuS N-Lübbecke gegen Füchse Berlin 24:31 (13:13)

Im darauffolgenden Gastspiel der Berliner beim TuS-N Lübbecke konnte ein klarer Erfolg von 24:31 eingefahren werden. Eine eindeutige Leistungssteigerung der Berliner verhalf zum Sieg, nachdem es zur Pause noch 13:13 stand. Ein Auswärtserfolg in dieser Höhe war schon etwas überraschend, aber nicht unverdient. Nach dem Erfolg von Flensburg gegen HSV Hamburg müssen sich die Berliner it einem neuen Konkurrenten befassen, nämlich mit den Flensburgern, die die Hamburger vom dritten Tabellenplatz verdrängten.

Füchse Berlin gegen Eintracht Hildesheim 36:18 (21:12)

Nicht nur die positiven Ergebnisse der Hauptstädter sind erstaunlich , auch die konstanten Zuschauerzahlen mit nahezu ausverkaufter Halle verdient Anerkennung. Auch gegen den Tabellenletzten Eintracht Hildesheim war der Fuchsbau mit 8112 Zuschauern nahezu ausverkauft. Der Tabellenletzte konnte dem Tabellenzweiten in diesem Spiel nicht das Wasser reichen und der Trainer der Niedersachsen Gerald Oberbeck zeigte sich enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft. Etwas mehr Gegenwehr hatte er sich im Fuchsbau schon von seiner Mannschaft erhofft.

So war es nicht überraschend, dass die Heimmannschaft den höchsten Bundesliga-Heimsieg einfahren konnten und sich somit für das Champions-League-Achtelfinale gegen den Bundesligakonkurrenten HSV Hamburg schon mal warm werfen konnten. Allerdings wird Sven Sören Christophersen wegen einer Sperre aus dem Spiel gegen Silkeborg nicht zum Einsatz kommen, was die schwere Hürde, die der HSV bedeutet nicht einfacher machen wird. Der Verein ist aber gegen die Sperre in die Berufung gegangen. Das endgültige Urteil steht derzeit noch aus.

Für weitere fünf Jahre bleibt die Max-Schmeling-Halle die Heimspielstätte der Füchse und somit der Fuchsbau. Guter Sport mit erstklassiger Stimmung der Fans wird hier Woche für Woche geboten und wie im Bericht zu lesen ist bleiben die Erfolge nicht aus. Also nichts wie hin in den Fuchsbau, aber nicht vergessen vorher Eintrittskarten zu besorgen. Die Stimmung im Fuchsbau ist inclusive und wird zu einem Riesenerlebnis.

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