Samstag, 19.08.2017 00:00 Uhr

Ganz Deutschland liegt im Fußball-Fieber

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Chemnitz, 13.08.2017, 16:09 Uhr
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Bayern-Trainer Carlo Ancelotti.
Bayern-Trainer Carlo Ancelotti.  Bild: Hendrik Schmidt

Chemnitz [ENA] Ganz Deutschland liegt im Fußball-Fieber. Die 1. Hauptrunde um den so begehrten Pokal des Deutschen Fußball-Bundes erfasst derzeitig Spieler und Fans der renommierten Bundesliga-Vereine und Fußball-Mannschaften auf unterster Wettbewerbsebene – von Kap Arkona bis zum Bodensee.

Die beiden Fußball-Krösusse in Deutschland, der FC Bayern München und Borussia Dortmund, legten erstmalig ihre "Karten" in dieser Fußball-Pokalrunde offen. Der FC Bayern startete am Sonnabend gegen den Chemnitzer FC. Es spielten also der Erstligist gegen den Drittligisten. Sechs Tage vor dem Bundesliga-Start siegten die Bayern mit 5:0-Toren. Der Ablauf des Spiels spiegelte auch den "Klassenunterschied" wider.

FC Bayern siegte mit 5:0-Toren gegen Drittligisten

Zwar kämpften die Chemnitzer mit großem Eifer vor 15000 Zuschauern im Chemnitzer Stadion. Doch mehr als 2 kleine Tor-Chancen in jeder Halbzeit boten sich ihnen nicht. Der Bayern-Trainer Carlo Ancelotti verzichtet zunächst auf seine beide Stammspieler Arjen Robben und David Alaba. Beide spielten in den Bundesliga-Vorbereitungs-Vergleichen in "Fernost" (u.a. China) konstant auf hohem Niveau.

2 Tore des polnischen Nationalspielers Robert Lewandowski

Dabei setzte Ancelotti besonders Sebastian Rudy mit in die Start-Elf, der viel Vehemenz in seinen technischen guten spielerischen Bemühungen zeigte. Auch Rafinha und der Flügel-"Flitzer" Kingsley Coman beflügelten das Spiel. Das Konzept der Chemnitzer lautete: Hinten dicht machen und vorne auf Konter warten. Die Bayern spielten Power-Play und flach mit vielen Doppel-Pässen.

Ein guter Auftakt für die Bundesliga-Saison 2017/18

Doch eine ausgesprochene Torgefahr offenbarten sie anfangs nicht. Erst in der 20. Minute eröffnete der polnische Nationalspieler Lewandowski bei Bayern mit dem ersten Treffer die "Tor-Runde". Danach trug er sich erneut in die Torschützen-Liste ein. Vorher hatte noch Coman (60. Minute) getroffen. Die weiteren Torschützen: Franck Ribery (80. Minute) und Mats Hummels (88. Minute).

Borussia Dortmund hatte es im DFB-Pokal leicht

Borussia Dortmund hatte im DFB-Pokalwettbewerb ein leichtes Spiel. Sie siegten gegen den Sechsligisten, den 1. FC Rielasingen – Arlen, eindeutig mit 4:0-Toren. Dabei wurde der gefährlichste BVB-Stürmer Pierre – Emerick Aubameyang der erfolgreichste "Tor-Torero". Er netzte gleich einen Dreierpack ein. Einer ihrer spielerisch gefährlichsten Strategen, der französische Nationalspieler Ousmane Dembele , stand nicht auf dem Rasen. Der Franzose hatte sich für dieses Spiel ausgemustert. Er schwänzte am Donnerstag das Training.

Dembele wollte einen Wechsel nach Barcelona erzwingen

Dembele wollten einen beabsichtigten Wechsel nach Barcelona erzwingen. In diesem Vergleich mit dem Sechsligisten agierten die Dortmunder erwartungsgemäß dominant. Die Zufriedenheit zeigte sich auf beiden Seiten anhand der Reaktionen. Besonders die sechsligistischen Gastgeber stellten sich den begeistern klatschenden eigenen Fans. Spontan reagierte ihr Keeper Dennis Klose. "Wir haben ein überragendes Spiel gemacht. Mit einer gewissen Genugtuung können wir jetzt feiern."

Ein Kuriosum: Vater gegen Sohn

Ein Pokalkuriosum gab es im Spiel zwischen dem Regional-Ligisten Germania Halberstadt und dem SC Freiburg. Der Bundesligist aus dem Breisgau gewann erwartungsgemäß mit 2:1-Toren. Ihr Sturm-Ass, Nils Petersen, netzte zum 1:0 ein. Sein Vater, Andreas Petersen – der Trainer bei den Halberstädtern – nahm diese Niederliga mit gemischten Gefühlen auf. Auf der einen Seite ärgerte er sich über diese Niederlage, aber innerlich fühlte er Stolz mit seinem Sohn, der auch in anderen bisherigen Bundesliga-Vergleichen in der Saison 2016/17 als Breisgauer schon oft getroffen hatte.

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