Freitag, 31.10.2014 17:12 Uhr

Füchse im Viertelfinale der Champions-League

Verfasser: Peter Müller Hamburg, 25.03.2012, 19:54 Uhr
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Hamburg [ENA] Im Achtelfinale der Velux Champions-League gab es nach dem etwas überraschenden Sieg der Füchse-Berlin im Fuchsbau gegen den amtierenden Deutschen Meister HSV Hamburg im fälligen Rückspiel in der O2 World in Hamburg den nächsten Paukenschlag, denn den Füchsen gelang auch im Rückspiel ein sensationeller Auswärtserfolg. Schon in der Anfangsphase des Spiels deutete sich an, dass in diesem Spiel nicht viel Tore fallen.

Die Torhüter Silvio Heinevetter (Berlin) und Dan Beutler (Hamburg) präsentierten sich in einer prächtigen Tagesform. Somit war auch schon früh klar das die Berliner nicht mit zwei Toren Differenz verlieren dürfen um ins Viertelfinale einzuziehen, denn immerhin erzielten die Hamburger in Berlin 30 Treffer. Das Spiel lebte in erster Linie von der Spannung, denn beiden Mannschaften war Nervosität und Anspannung anzumerken, eine Galavorstellung war also nicht zu erwarten. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, was für die Berliner als Debütant in der Champions-League nicht selbstverständlich ist, die Hamburger verfügen über wesentlich mehr internationale Erfahrung.

Neben einem überragenden Torhüter war vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung, einem effektiven Evgeni Pevnov und einem trotz mehrmonatiger Verletzungspause torgefährlichen Alexander Petersson gaben den Ausschlag. Christophersen, Laen und Jaszka zählten ja in der Vergangenheit immer zu den Leistungsträgern der Mannschaft, aber auch Bult, Nincevic. Richwien und alle anderen eingesetzten Akteure gebührt Anerkennung in sehr hohem Maße.

HSV Hamburg gegen Füchse-Berlin 23:24 (11:10)

Nachdem die Gäste in der ersten Halbzeit mit 8:10 in Führung lagen, drehten die Gastgeber noch vor der Pause auf und führten zur Pause mit 11:10, den Vorsprung baute der Meister nach der Pause auf 14:10 aus, bevor die Berliner wieder ins Spiel fanden. Der Vorsprung der Hanseaten betrug dann mit 17:12 noch einmal fünf Tore, bis die Hauptstädter dann auf 17:17 ausgleichen konnten. Spannung pur war bis zum Spielende in der Halle spürbar und das Erreichen des Viertelfinales war immer offen. Als die nicht immer souveränen französischen Schiedsrichter das Spiel beendeten lagen sich alle Füchse in den Armen, die Anspannung war nach Spielende von allen Berlinern abgefallen und Erleichterung entspannte die Situation.

Herzlichen Glückwunsch den Füchsen für diesen großartigen Erfolg, durch diesen Erfolg wird die Hauptstadt im Sport sicherlich aufgewertet werden und Berlin wird voller Stolz auf die Berliner Handballer schauen und der Fuchsbau wird mit Sicherheit im Viertelfinale der Velux EHF Champions-League aus allen nähten platzen und mit der phantastischen Unterstützung der Berliner Fans wird auch die nächste Hürde gemeistert werden.

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