Mittwoch, 22.11.2017 13:43 Uhr

Erfolgreiche Favoriten treffen sich später

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 12.11.2017, 16:55 Uhr
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Der Schiedsrichter immer auf der Höhe des Geschehens. Magdeburg in Blau Naumburg in Rot.
Der Schiedsrichter immer auf der Höhe des Geschehens. Magdeburg in Blau Naumburg in Rot.  Bild: 1. FCM

Magdeburg [ENA] Gespannt war die Fan-Gemeinde in Mitteldeutschland auf den Ausgang der Spiele der Drittligisten , um den begehrten Landespokal: Auf den 1. FC Magdeburg und den Halleschen FC. Die Elbestädter als Favoriten siegten zwar gegen den SC Naumburg mit 2:1-Toren, aber sie taten sich dabei sehr schwer.

Denn die Naumburger Landesligisten kämpften mit aller Vehemenz gegen den "übermächtigen" Nachbarn. Besonders in der Defensive zeichnete sich ihre Abwehr aus. Doch in der 18. Minute gelang dem FCM-Stürmer Felix Lohkemper durch eine weit- gehende Solo-Leistung das 1:0 für den FCM. Doch es waren kaum 4 Minuten vergangen, da konnte der SCN-Spieler Steven Krumbholz ausgleichen.

Der Favorit wurde nach wenigen Minuten geschockt

Dabei nutzte er eine ungeordnete Abwehrsituation beim Gegner im Strafraum aus. Er profitierte dabei auch von einer respektablen Laufleistung seines Klubkameraden Mahmoud Ajo, der mit seiner Schnelligkeit seinem Gegner enteilt war. Nach dem Wechsel hatte FCM-Trainer Jens Härtel gleich neue Spieler eingesetzt u.a. die Wirkungsvollsten Christian Beck und Tobias Schwede, um z.B. durch Tobias die bis dto. schwächelnde linke Seite zu verstärken.

Sturm-"Latte" Christian Beck mit Siegtreffer

So konnte auch die Sturm"Latte" (sein Spitzname) Beck in der 75. Minute den 2:1-Siegtreffer erzielen. Zwar waren die Elbe-Städter eindeutig besser - auch in ihrer Spielanlage - doch ein an Beck verursachter Elf-Meter wurde durch den Schiedsrichter nicht gegeben (87. Minute). Der Hallesche FC musste beim MSV Börde Magdeburg antreten und gewann deutlich mit 3:0-Toren bei dem Verbandsligisten. Auch die Hallenser waren in der Voreinschätzung der klare Favorit. Doch sie sicherten ihren Sieg erst am Ende der 2. Halbzeit, als sich beim Gegner Ermüdungserscheinungen einstellten. Die Warnungen des HFC-Trainers, Rico Schmitt, hinsichtlich der Kampfkraft und Einsatzbereitschaft beim Gegner bewahrheiteten sich dann auch.

Der Gastgeber-Keeper hielt überragend

Er stand allein vor dem bravourös haltenden Magdeburger Torwart: Doch er scheiterte. Immer wieder hielt der Keeper der Gastgeber bei Schüssen der HFC-Angreifer Daniel Bohl und Martin Röser seinen Kasten "sauber". Doch auch die Gastgeber verteidigten mit Erfolg. Sie retteten mehrfach im Fünf-Meter-Raum auch bei turbulenten Szenen. Erst in der 70. Minute kam die Erlösung für den Favoriten. Ihr eifrigster Stürmer Ludwig köpfte eine Flanke von Stefan Kleinemann zum 1:0 ein. Damit war der Widerstandsstatus des Gegners gebrochen. Bereits 10 Minuten später vollführte der Saalestädter Tobias Schilk einen fulminanten Fallrückzieher zum 2:0.

Die siegreichen Favoriten gegeneinander im Viertel-Finale

Knapp 8 Minuten später erhöhte Tobias Müller auf den Endstand von 3:0. Doch zum Ärger von HFC-Trainer Schmitt verschoss ein talentierter junger Spieler den fälligen Elf-Meter in der letzten Minute. Inzwischen ergab die Auslosung innerhalb des weiteren Pokalgeschehens, dass die beiden Favoriten der Hallesche FC und der 1. FC Magdeburg - ohne eine Favorisierung - im Viertel-Finale des Landespokals aufeinander treffen.

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