Mittwoch, 18.10.2017 16:58 Uhr

Die Premiere ist fast geglückt

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Leipzig, 14.09.2017, 19:59 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Sport-Nachrichten +++ Bericht 5100x gelesen
Der jubelnde Torschütze Forsberg
Der jubelnde Torschütze Forsberg  Bild: Jan Woitas

Leipzig [ENA] Die Premiere für den Neuling ist vollbracht. Zwar gelang beim Champions-League-Start dem RB Leipzig kein voller Erfolg. Doch die rund 41 000 Fans zeigten sich zufrieden, denn die Messestädter erreichten zu Hause gegen den französischen Meister AS Monaco ein 1:1-Unentschieden in der Red-Bull-Arena.

Trotzdem zeigte sich in der Mimik des RB-Trainers eine leichte Enttäuschung. Denn seine Mannschaft spielte teilweise deutlich überlegen. Doch den ansonsten gefährlichen Stoß-Stürmern Timo Werner und Yuussuf Poulsen war diesmal das Glück nicht hold. Trotzdem feierten die Spieler nach dem Abpfiff ausgelassen in der Kabine. Denn sie demonstrierten in der größten Fußball-Arena Europas technisch und spielerisch einen ansehnlichen Fußball, der auf weitere Matches hoffen läßt.

Die Spieler von RB feierten das 1:1-Unentschieden

Für einen ungehemmten Jubelsturm unter der RB-Fangemeinde sorgte ihr sehr agile Schwede Emil Forsberg in Diensten von Leipzig, als er in der 33. Minute den ersten Treffer erzielte. Der im Mittelfeld agierende Halstenberg bediente mit einem "Zucker"-Pass Forsberg. Der strebte wieselflink auf das Monaco-Tor zu und versenkte aus einem ungünstigen Winkel den Ball ins Gehäuse.

Zwei Minuten später erfolgte der Ausgleich

Der anschließende Jubel währte nicht lange. Forsberg ist übrigens der einzige Leipziger Spieler, der Champions-League-Erfahrungen besitzt. Nach 2 Minuten übernimmt der Monegasse Tielemans das Leder, versucht zuerst per Kopf. Es gelingt nicht. Dann trifft er mit dem Fuß und schießt zum 1:1-Ausgleich ein. Nach dem Wechsel spielt Leipzig überlegen. RB besitzt offensichtlich die richtige taktische Ausrichtung. Trotzdem gelang keinem Gegner ein Tor mehr. So blieb es beim 1:1-Unentschieden.

Enttäuschte Dortmunder nach der Niederlage.

Bittere 1:3-Niederlage für Borussia Dortmund

Beim anderen deutschen Champions-League-Teilnehmer Borussia aus Dortmund lief es weniger zufriedenstellend. Sie verloren im ehrwürdigen Wembley-Stadion in London vor 68 000 Zuschauern mit 1:3-Toren gegen Tottenham Hotspurs . Sie hatten offensichtlich mit dem Tottenhamer-Torgarant , Harry Kane, gerechnet. Obwohl der Trainer Peter Bosz von Borussia vor diesem gefährlichsten "Ein- Schenker" gewarnt hatte. Diese Niederlage erscheint besonders peinlich, da es sich bei den Mitbewerbern um eine äußerst starke Gruppe handelt u.a. um die Gruppe H mit den Mitbewerbern Real Madrid und APOEL Nikosia.

Keeper Roman Bürki ein Unsicherheitsfaktor

Schon in der 4. Minute "klingelte" es im Kasten von Dortmunds Keeper Roman Bürki bei seiner Abwehraktion bei dem Treffer durch den Ex-Hamburger Henny Min Sohn zum 1:0 für die Gastgeber. Danach, in der 11. Minute traf der Ukrainer Andre Jamolenko zum Ausgleich (1:1). Der Neu-Borusse trat insgesamt sehr selbstbewußt auf, hat eine ausgesprochene Zweikampf-Stärke und besitzt außergewöhnliche Schuß-Qualitäten. Aber 4 Minuten später trifft der Wirbel-Wind der Tottenhamer Harry Kane und verlädt so erneut Bürki. Und dann in der 61. Minute kommt es wieder zu einem spektakulären Auftritt von National-Spieler Kane. Er donnert den Ball zum 3:1-Entdstand für die Hotspurs ein.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.