Samstag, 19.08.2017 00:00 Uhr

Der international renommierte Meister Aalborg verlor

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 10.08.2017, 17:05 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Sport-Nachrichten +++ Bericht 2617x gelesen
Robert Weber SCM in Siegerpose.
Robert Weber SCM in Siegerpose.  Bild: dpa

Magdeburg [ENA] Der international renommierte dänische Handball-Meister und Champions-Legue-Teilnehmer Aalborg Handbold musste sich gegen den Bundesligisten, den SC Magdeburg, mit 27:31-Toren in der Elbestadt geschlagen geben. Der Titelträger aus Dänemark wirkte in diesem Match...

...wesentlich gefestigter gegenüber seiner Niederlage beim EHF-Cup in Magdeburg in der Saison 2015/2016, in dem er mit 6 Toren Unterschied (19:25-Toren) verlor. Die Dänen hatten inzwischen mit neuen Spielern aufgerüstet. Auch im "Hexenkessel" GETEC-Arena trat der SC Magdeburg mit vier neuen Akteuren an (Piotr Chrapkowski, Molina Cosano, Lukas Mertens und Chleb Kalarasch), die bereits spieloptisch die Tausenden Fans zu Spontan-Beifall-Bekundungen anregten. Bei ihnen stand erstmals - ihnen vor - ein neuer Kapitän – Christian O Sullivan - auf dem Parkett. Er trat im doppelten Sinne positiv auf. Als Spiel- gestalter mit dem Ball dirigierte er im Angriff und als Dirigent im gesamten Spielgeschehen.

Ein Hauch von Europas Königsklasse in diesem Sommer

Dieses Duell gegen Aalborg Handbold brachte einen "Hauch von Europas Königsklasse" in die Sommervorbereitung der Magdeburger, aber auch bei den Gästen. Die Aalborger treffen wenige Stunden später beim Internationalen Klaus- Miesner- Gedenkturnier um den HarzEnergie-Cup in Ilsenburg aufeinander. Das Turnier findet vom 11. bis 13.08.2017 statt. Neben den Dänen und dem SC Magdeburg treten noch mit Wisla Plock (Polen) und Ystads IF aus Schweden zwei weitere Handball-Hochkaräter-Vereine an.

Hart umstrittene 1. Halbzeit

Das Spiel offerierte vom Spielgeschehen hergesehen 2 verschiedene Halbzeiten . Die "Runde 1" offerierte ein verbessertes Können der Gäste. Sie kämpften zäh um jeden Ball, zeigten sich im Angriff effektiv spielend. Ihre sprunggewaltigen Rückraum-Schützen trafen ein ums andere Mal. Als kleine Ausnahmeerscheinung trat bei ihnen insbesondere Andreas Holst auf. Innerhalb von 10 Minuten setzte der Aalborger 5 unhaltbare Bälle ins Netz. So führten die Gäste zu diesem Zeitpunkt bereits kurzzeitig 9:7.

Führung und Unentschieden wechselten sich ab

Abschließend wechselten sich Unentschieden und wechselnde Führungen mit einem Tor ab. Zumeist war es bei den Elbe-Städtern Robert Weber, der seine Mannschaft immer wieder im "Rennen" hielt. Außerdem wurde er in seinem Team mit 6 Toren erfolgreichster Werfer. Die zweite Halbzeit ließe sich folgendermaßen überschreiben: "Der Däne Jannick Green (in Magdeburgs Diensten) rettete außergewöhnlich oft gegen seine dänischen Gegenspieler." Er hielt spektakuläre Bälle. Dadurch zog bei Aalborg Nervosität ein. Sie verpatzten viele Abgaben, leisteten sich etliche "irrende" Lang-Bälle zur Angriffseinleitung.

Ab der 38. Minute vier Tore Vorsprung für die Elbe-Städter

So setzten sie sich bis zur 38. Minute auf 20:16-Toren ab. Doch in der 43. Minute stand es nur noch 22:21 für die Hausherren. Aber danach warfen sie 5 Tore hintereinander zum 25:21 in der 49. Minute. Raunende Bewunderung löste der SCM-U21-Junioren-Nationalspieler Lukas Mertens hervor. Er eroberte pfeilschnell die Bälle und sorgte mit artistischen Sprung-Würfen für ein anerkennendes Raunen unter den Fans (insgesamt 4 Tore). Trotzdem erklärte zum Schluss SCM-Trainer Bennett Wiegert: "Wir sind noch nicht in Haleluja-Stimmung."

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.