Donnerstag, 22.10.2020 20:11 Uhr

Der 1. FC Magdeburg fertigte Köln mit 2:0-Toren ab

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 14.06.2020, 16:05 Uhr
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Sportfoto Viktoira Köln
Sportfoto Viktoira Köln  Bild: Sportfoto Viktoria Köln

Magdeburg [ENA] "Neue Besen kehren gut". So könnte man den neuen Cheftrainer vom 1. FC Magdeburg, Thomas Hoßmang, einstufen. Sein Team fertigte Viktoria Köln in der MDCC-Arena mit 2:0-Toren ab. Die Mannschaft um Hoßmang feierte also einen Einstand nach Maß und einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf.

Diese drei Punkte sorgten dafür, dass sich der 1. FC Magdeburg auf den 13. Tabellenplatz vorschob und die vorher liegenden Kölner hinter sich ließ. Trotzdem war es ein Sieg, der teilweise auf Messers Schneide stand. Das zeigte sich bereits in den ersten Minuten. Die Magdeburger spielten recht behäbig. In den ersten 30 Minuten gelang ihnen im Angriff keine gefährlichen Situationen.

Viktoria in den ersten 30 Minuten dominant

Dafür dominierte Viktoria in der ersten halben Stunde und sie hatten sogar zwei Großchancen, um für sich die Führung herauszuschießen. Zum Einen scheiterte ihr Angreifer Sven Kreyer aus Kurzdistanz an dem FCM-Keeper Morten Behrens, der durch eine tolle Reaktion den Ball noch zur Ecke lenken konnte (17. Minute). Auch in der 24. Minute zuckte Trainer Hoßmang zusammen, als der FCV-Angreifer Albert Bunjaku mit einem gewaltigen Schuss nur den Außenpfosten traf. Doch 6 Minuten später fiel das 1:0 für die Elbestädter. Der agile Mario Kvesic hatte von der Eckfahne den Ball an seinen FCM-Mitspieler Marcel Costly geflankt, der reagierte blitzschnell und schob den Ball an dem Kölner Torwart Daniel Mesenhöler vorbei ins Tor.

Das 1:0 gab den Magdeburger Auftrieb

Die Magdeburger spielten nach dem Führungstreffer viel selbstbewusster, sie gewannen mehr Zweikämpfe und dominierten mit guter Passführung. Doch bis zur Halbzeit änderte sich an der Spielstatistik nicht viel. Nach dem Wechsel verflachte das Spielgeschehen, zumal Magdeburg einfach nicht mehr so dominant spielte. Zumeist versuchte der FCM mit langen Bällen die Viktoria-Deckung zu erschüttern.

Doch wieder zeigten sich die Angriffsschwächen bei den Magdeburgern. Es wurde auch zu wenig über die Außen ins Mittelfeld eingeflankt. Doch in der 70. Minute hatte der agile Kreyer wieder eine gute Torchance, doch erneut vereitelte sie Magdeburgs Keeper Behrens. Auf der anderen Seite hatte dann der Goalgetter der Magdeburger Christian Beck in der 78. Minute eine gute Einschusschance, aber sie führte erneut zu keinem Tor. Doch dann in der 95. Minute gelang es dem eingewechselten FCM-Angreifer Anthony Roczen einen schlecht abgewehrten Schuss von Mesenhöler zum 2:0 einzukicken.

Trainerstimmen:

Pavel Dotchev (Köln): “Das ist wie ein roter Faden bei uns. Aber wir machen viele Sachen richtig, aber ohne Erfolg. Das Spiel haben wir gut begonnen und hatten es im Griff. Daraus sind auch die Torchancen entstanden. Aus dem Nichts entsteht das 1:0. Dadurch hatte es Magdeburg natürlich etwas leichter. Immerhin waren wir weiter am Drücker- auch als Sven Kreyer allein aufs Tor zuläuft. Das zweite Tor war für mich wie das Messer umdrehen, wenn es schon drin steckt”.

Thomas Hoßmang (Magdeburg): “Es war schon gewöhnungsbedürftig für mich von da oben. Aber wir haben das als Team super gemacht. Das resultiert daher, dass wir viel gesprochen haben, besonders mit den Führungsspielern. Wenn wir als FC Magdeburg nicht als Team auftreten, werden wird nicht bestehen. Ich hoffe, wir bestehen das Derby gegen Halle. Die Jungs müssen an ihre Grenzen gehen.”

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