Das Spiel Lautern gegen Bremen fand keinen Sieger.
Kaiserslautern [ENA] Die Gäste aus Bremen spielten bisher sicherlich keine optimale Saison, dennoch ist der derzeitige fünfte Tabellenplatz eine gute Ausbeute bisher, die „Roten Teufel“ würden sicherlich vom Tabellenplatz besser dastehen wollen, denn der Relegationsplatz ist nicht der Platz den die Lauterer am Ende der Saison einnehmen wollen. Die Bundesliga soll vorher gesichert werden.
Das haben ja alle Mannschaften vor, die mit dem Abstiegskampf in Verbindung stehen. Die Lauterer haben sich in der Winterpause nach Verstärkungen umgesehen und sind ausgerechnet in Bremen fündig geworden. Sandro Wagner wechselte von Bremen nach Kaiserslautern, ist aber im direkten Duell noch nicht spielberechtigt, was die Bremer beim Wechsel des Stürmers als vertraglich abgesicherte Bedingung machten. Sicherlich ein nachvollziehbarer Schachzug der Hansestädter, denn ihre Abwehr ist alles andere als sattelfest und Wagner könnte gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen erfolgreich sein könnte, weil er die Schwächen der Abwehr natürlich aus der täglichen Trainingsarbeit zur Genüge kennt.
Beide Mannschaften präsentieren eine relativ offensive Aufstellung im 4-4-2 System, ob die Mannschaftsaufstellung jedoch von beiden Teams so offensiv interpretiert werden wird, dass wir erst der Spielverlauf zeigen. Auch Schiedsrichter Robert Hartmann aus Wangen im Allgäu hat eine interessante Bundesligakarriere, er leitet sein neuntes Bundesligaspiel und bereits sein zweites Bundesligaspiel zwischen Kaiserslautern gegen Bremen. Die Lauterer begannen tatsächlich so offensiv wie selten zuvor, die Bremer mussten in der Anfangsphase erst ins Spiel finden.
Nachdem die Lauterer erste zaghafte Tormöglichkeiten erspielten, aber nicht vollenden konnten, kamen die Bremer nach gut 20 Minuten Spielzeit zu einer hochkarätigen Torchance, Rosenberg traf mit einem Kopfball nur den Pfosten und im Anschluss versagte Robert Hartmann den Bremern einen Strafstoß als Kouemaha seinen Kontrahenten Prödl mit gefährlichem Spiel eine blutende Wunde am Kopf verabreichte und der fällige Elfmeterpfiff unverständlicherweise ausblieb.
Der gerade erst von einer Verletzung genesene Prödl musste ausgewechselt werden und Silvestre kam dafür neu in das Team. Gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Bremer besser ins Spiel, versuchten ab durch die Mitte zum Torerfolg zu kommen, anstatt über die Außenpositionen zum Erfolg zu kommen. Die Lauterer versetzten die Bremer Abwehr vier Minuten vor der Pause in Angst und Schrecken und Kouemaha wurde im letzten Moment mit vereinten Kräften von Wiese und Silvestre am Torerfolg gehindert.
Nach einem Freistoß von Tiffert verlängerte Dick den Ball, der jedoch am Torpfosten landete und von dort in die Arme von Wiese sprang. Das war Glück für die Bremer und somit blieb es bis zur Pause ohne Torerfolg für beide Teams. Personell unverändert kehrten beide Mannschaften aus der Kabine auf das Spielfeld zurück. Kaiserslautern brauchte einfach zu viel Torchancen um Jubeln zu können. Bei einem Schlenzer von De Witt stand den Bremern erneut das Glück zur Seite, weil der Ball am Pfosten landete und dann Kouemaha den Ball wenige Meter vor dem Tor den Ball nicht traf und die Chance damit vertan war.
Über weite Strecken der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren mehr Spielanteile und verbreiteten mehr Torgefahr als die Bremer, die jedoch in der Schlussphase noch einmal aktiver in der Offensive wurden. Torhüter Trapp konnte sich gegen Pizarro noch einmal auszeichnen und bestätigte seine gute Gesamtleistung. Insgesamt hatte das Spiel aber kein allzu hohes Niveau und beide Teams müssen sich mit dem einen errungenen Punkt zufrieden geben. In der Schlussphase hatte Swierczok noch eine Möglichkeit, sein Schuss von der Strafraumgrenze verfehlte nur denkbar knapp sein Ziel.
1. FC Kaiserslautern gegen Werder Bremen 0:0 (0:0)
1. FC Kaiserslautern: Trapp, Dick, Simunek, Rodnei, Bugera, Sahan, Tiffert (88. Kirch), De Witt, Fortounis (63. Jörgensen), Swierczok, Kouemaha. Trainer: Marco Kurz Werder Bremen: Wiese, Fritz, Prödl (28. Silvestre), Sokratis, Schmitz, Bargfrede, Ignjovski, Trybull Ekici, Pizarro, Rosenberg. Trainer: Thomas Schaaf Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen) Zuschauer: 40.000 im Fritz-Walter-Stadion Gelbe Karten: Sokratis (38.), Tiffert (59.) - Bargfrede (70.), Schmitz (75.)




















































