Montag, 27.06.2022 23:53 Uhr

Corona News 04.06.2022 Viel Impfstoff zu hohen Kosten

Verantwortlicher Autor: Uwe Hildebrandt Goettingen, 04.06.2022, 23:42 Uhr
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Milliardenverluste durch Vernichtung von Impfstoff schon jetzt klar
Milliardenverluste durch Vernichtung von Impfstoff schon jetzt klar  Bild: Romolo Tavani / Dreamstime.com

Goettingen [ENA] Sowohl Lauterbach als auch Holetschek kündigen schon einmal zum Herbst eine neue Impfkampagne an. Denn alle erwarten dann wieder eine neue Welle, ob mit neuen und/oder alten Varianten, das kann heute noch keiner sagen. Aber das sie kommen wird, ist klar.

Aber so Dinge wie das 9 Euro Ticket, wo wahrlich Menschenmassen mit Körperkontakt zusammenkommen, was sagte gestern ein Fahrdienstsleiter: Sonst haben wir in diesem Zug so 100 Fahrgäste, gefühlt sind es heute 1000. Und sieht sichtlich geschafft aus. Aber das wird sich in den nächsten 3 Monaten genau so weiterentwickeln, die Ferien stehen ja an. Aber alles kein Problem, Herr Lauterbach rechnet mit dem Schlimmsten und hat schon kräftig Impfstoff vorbestellt. Und da er ja weitsichtig und schlau ist, gleich 3 verschiedenen Sorten in großen Mengen. Denn zum einen weiß ja keiner, welche Variante kommt, und dann braucht man von dem einen Impfstoff viel, also hat er von allen 3 Sorten viel bestellt, so seine Worte bei Markus Lanz.

Er hört sich gerne später die Kritik an, er habe zu viel bestellt, als die, das zu wenig Impfstoff da wäre. Als jedoch Markus Lanz weiter bohrt, gibt er unverdrossen zu: Ja, das bedeute, man werde große Mengen Impfstoff später entsorgen müssen, es ginge dabei um einen Milliardenbetrag. Bitte ? Er bestellt so und weiß es schon jetzt, das Milliardensummen später einfach so entsorgt werden, und will gleichzeitig wegen Defiziten der gesetzlichen Krankenkassen den Bürgern mindestens 1 % höhere Kassenbeiträge verkaufen ? Hier stimmt was nicht, und ich weiß auch schon mit wem.

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Währenddessen wird bekannt, das sich sogenannte Subtypen, teilweise aus Südafrika stammend, jetzt in Europa zunehmend gegen die Indien – Variante durchsetzen, schon gibt es erste Länder wie Portugal, die wieder mehr als 30.000 Neuinfektionen pro Tag registrieren. Und natürlich wieder ansteckender als die Vorvarianten, aber noch in Deutschland mit geringem Anteil. Richtig. Der kommt dann nach der Urlaubszeit, da bringen die Reisenden wieder allerlei ungebetene Viren mit. Der Weltärztechef Montgomery warnt schon jetzt: Diese Variante wird sich auch in Deutschland ausbreiten. Nein, da hätte ich gar nicht gedacht.

In Nordkorea wird derweil das dortige „ Fieber „ immer breiter und es betrifft inzwischen Millionen von Bürgern. Angeblich haben einige Länder nun Hilfe angeboten, doch Kim Jung Un ist eher zögerlich, hat er doch immer behauptet, es sei alles unter Kontrolle. In einem, ja man kann sagen Werbefilm, besucht er eine Apotheke, um, wie der Moderator sagt, sich über die verfügbaren Medikamente zu informieren. Interessant, Nordkorea hat Medikamente gegen Corona ? Ach nee, Entschuldigung, gegen Fieber. Ja, die haben wir auch. Und eine für die Propaganda geschulte Mutter einer erkrankten Tochter erzählt, sie gebe Paracetamol, Erkältungsmittel und ein Antibiotikum gegen bakterielle Infektion.

Äh Moment, war das nicht ein Virus, keine Bakterie. Egal, es hilft gegen Erkältungen vielfältigster Art. Aber bei ihrem Kind war nach 3 Tagen das Fieber weg. Na toll. Anderes Thema. Hat auch mit Corona zu tun, aber mehr mit der Wirtschaftsseite. Wir erinnern uns: In Hochzeiten von Corona wurde ein Paket nach dem anderen zur Stützung der Wirtschaft aufgelegt, für Gastronome, Schuldverrechnung mit Gewinnen aus früheren Jahren, Umsatzausfall, Kostenersatz und was nicht alles. Und nie war es genug, nie reichte es aus. Immer neue Bereiche wie Selbstständige wurden dazugenommen. Jetzt, nachdem vieles zumindest ausgelaufen ist, aber längst nicht alles, merken Wirtschaftsexperten Probleme an.

Das Ganze habe auch zu einer drastischen Wettbewerbsverzerrung geführt habe. Denn Unternehmen, die kurz vor dem Bankrott gestanden haben oder auch in der Pandemie ohne Gründe, die in der Pandemie liegen, eigentlich Pleite gegangen wären, sind durch die ganzen Hilfen quasi künstlich am Leben erhalten worden. Das wäre eine Art staatliche Insolvenzverschleppung, die uns jetzt und im kommenden Jahr mit vermehrten Insolvenzen, die eigentlich schon viel früher gewesen wären, auf die Füße fällt. Jetzt ist also historischer Tiefstand der Insolvenzen, europaweit ca. 110.000 Insolvenzen in Westeuropa. Und die Experten erklären auch, was ja Lobbypolitiker gerne vehement bestreiten.

Das die Gelder mit der Gießkanne unkontrolliert ausgeschüttet worden sind. Das hätte rund 50.000 Insolvenzen vermieden, man hat jetzt einen Rückstau, die Probleme damit in die Zukunft verschoben. Dieser Bericht von Wirtschaftsexperten ist deshalb so interessant, weil genau die CDU weiter angeblich dringend notwendige Maßnahmen für Entlastungen der Unternehmen anfordert. Obwohl im 4. Steuerhilfegesetz schon wieder umfassende Maßnahmen beschlossen worden sind, z. B. eine degressive Abschreibung auf bewegliche Güter des Anlagevermögens, steuerliche Förderung der steuerfreien Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld.

Nein, das reicht der CDU immer noch nicht nach schon 3 großen Entlastungspaketen, jetzt sollen auch noch die ukrainischen Verluste durch Zerstörung und Enteignung deutscher Unternehmen bei Abschreibungen besser steuerlich absetzbar sein. Genau, dabei hat doch die Bundesregierung selbst dazu beigetragen, das alles so eskaliert ist. Aber das Corona dann doch nicht ganz vorbei ist, aber sich auch höhergestellte Personen nicht an alle Coronaregeln halten, zeigt der am 28. Mai veröffentlichte Bericht, das bei der Afrika – Reise von Scholz in seinem Umfeld zu einem größeren Ausbruch gekommen ist. Kann kein Zufall sein, das gleich 3 Personen davon betroffen sind.

Zum einen der Regierungssprecher Hebestreit, sein Chefberater Plöttner und Büroleiterin Schamberger. Ein Regierungssprecher, es gibt ja noch welche, schildert das so: Teilnehmer der offiziellen Delegation der Afrika Reise seien mit PCR Test positiv im Nachgang getestet worden. Was er nicht sagt: Scholz hat sich einfach nicht an die RKI Empfehlungen gehalten, und das ist sein Ergebnis. Hat aber Scholz auch nicht daran gehindert, 2 Tage später mit einer Delegation auf der Hannovermesse seine Rede und Rundgang zu machen. Und zur Hannovermesse, wenn das Thema schon da ist: Ich war am Montag am ersten Tag auf der Hannovermesse.

Schätzungsweise 90 % der Besucher und 99 % der Aussteller haben keine Maske getragen, auch nicht in den Hallen. Abstände bei Vorträgen und Veranstaltungen so wie damals vor Corona. Selbst in den kleinen Konferenzräumen, die voll mit Journalisten waren, kein Abstand, keine Maske, ausser man wollte die wie ich freiwillig tragen, was dann auch ein weiterer Journalist von geschätzt 30 tat. Thema Geimpft, Genesen, Gestorben. Hatte ja im letzten Jahr Spahn auf dem Schirm, dann Lauterbach, der erst die Terminierung auf Ende März setzte, dann auf Ende Mai verlängerte. Aber auch das war falsch, deshalb erklärte mal schnell das RKI, also bis jetzt müßte eigentlich jeder mit Corona in irgendeiner Weise in Kontakt gekommen sein.

Die können sich gar nicht vorstellen, das man es nicht schaffen kann, vor Infektionen über 2 Jahre zu schützen. Oder wollen es nicht. Und das bringt mich zum Thema ÖPNV. Dort gilt ja immer noch die Maskenpflicht, wie auch bei der Bahn. Mit Recht, denn da sitzen oder stehen Fahrgäste nahe zusammen, auch für längere Zeit. Ein geschlossener Raum, auch wenn manchmal die Türen aufgehen. Aber es gibt bis heute regelresistente Personen, die sich einfach nicht darum scheren, um die Gesundheit anderer. Tragen die falsche, häufig aber gar keine Maske.

Und ansprechen tun die Busfahrer diese Personen nicht, nein, wie ich jetzt erfahren habe, wird das eher von den anderen Fahrgästen erwartet. Hintergrund der Geschichte: Ich beobachte fast täglich Maskenverstösse im öffentlichen Nahverkehr, und es kotzt mich an. Also habe ich mich beim Betreiber wegen dieser Verstösse beschwert und gefragt, warum eigentlich dagegen nichts getan wird, denn vorab: Noch nie habe ich erlebt, das diese Personen vom Fahrpersonal angesprochen, des Busses verwiesen worden sind oder gar die Polizei geholt wurde.

Die GöVB Göttingen stellt in dem Antwortschreiben folgende Ausführungen klar: Auch die GöVB stellt in den letzten Wochen immer wieder uneinsichtige Fahrgäste fest, die mit den von mir genannten Mitteln an der Weiterfahrt gehindert werden. (Wie gesagt, hab ich noch nie erlebt) Auch während der Fahrt werde der Mundschutz einfach runtergezogen oder abgenommen. (Und jetzt kommt´s) Jeder Fahrgast sollte eigenverantwortlich an sich und andere denken und ggf. andere Fahrgäste daran erinnern. Und dann die Frage an mich, warum ich den Fahrgast nicht angesprochen habe ? Ja, warum denn wohl nicht ? Zu 99 % handelt es sich um Ausländer, die mit Ihrer Dreistigkeit und Schutz wegen Rassismus und Diskriminierungsdebatte einfach genau darauf abzielen.

Keiner der Fahrgäste will sich den Vorwürfen im Bus aussetzen. Wir wissen doch alle, wie schnell das eskaliert. Denn die GöVB gibt dann selber zu: Die ständig nötigen Erinnerungen führen zu einer Resignation des Fahrpersonals, so das einige nicht mehr so genau hingucken. Das ist nicht richtig, aber menschlich. Ende des Statements. Und das verstehe ich, aber es ist nicht meine Aufgabe, andere Fahrgäste zu kontrollieren, anzusprechen und mich mit denen dann auseinanderzusetzen. Ich habe eine andere Lösung für mich gefunden.

Zu diesen Schilderungen passt ein Gerichtsurteil höchster Instanz zu einer Flötistin, die gegen die bayrische Staatsoper geklagt hatte, weil der Arbeitgeber ihr einen PCR Test aufgegeben hatte, damit sie arbeiten könne. Das hatte sie nicht akzeptiert und bis zur letzten Instanz geklagt. Da frage ich mich allen Ernstens, ob die nicht ausgelastet war. Selbstverständlich kann der Arbeitgeber das anordnen, auch zur Sicherheit der anderen Arbeitnehmer. Was geht im Kopf einer solchen Person in Sachen Coronaschutz vor: Gar nix.

Und natürlich geht es auch mit den Betrügereien in Sachen Tests und Soforthilfen weiter. Bis zum bitteren Ende, denn die schwarzen Schafe, man kann sie auch schlicht Verbrecher, Betrüger nennen, die ohne Scham in Notzeiten noch den Staat ausnehmen und Bürger betrügen. Tausende Fälle stehen noch zur Verhandlung an, jeden Tag kommen welche dazu. In den letzten Tagen wurde gleich eine ganze Bande von 5 Männern ermittelt, die mehrere Millionen Schaden verursacht haben. Man stelle sich einmal vor: In mindestens 104 Fällen haben die Corona Soforthilfen abgegriffen mit falschen Angaben, dazu mindestens 259 Überbrückungshilfen, insgesamt bisher geschätzt 26 Millionen Euro Hilfen beantragt haben.

Mehrere Millionen sollen schon ausgezahlt sein. Hier muß der Gesetzgeber mit aller Härte und Höchststrafen vorgehen, das denen ein lebenlang die Lust an Betrug vergeht. Zum Schluß eine Kurzinfo zu dem Magazin „ Apotheken – Rundschau „, das ja viele Bürger als lese- Informations- und auch TV Zeitschrift kostenlos beim Apotheker mitnehmen. Das ZDF berichtet in einem Magazin, wie sie undercover ein angeblich neues Medikament positiv in dem Magazin publizieren will, natürlich nur als Fake. Doch auch die Apotheken Rundschau beisst an und stellt sich als Werbeplattform zur Verfügung, eine Vertreterin stellt gegen Anzeigenschaltung sogar eine besondere Berichterstattung in Aussicht, die redaktionell vorgenommen werde.

Und schämt sich nicht, mit der Seriosität, die das Magazin ja als Apothekenzeitung ausstrahle, was auch auf Apotheker zutrifft, Berichte besonders glaubhaft darstellen zu können. Warum ich das hier mit Thema Corona berichte ? Weil Sie auch davon spricht, das sie schon mit Biontech Vertretern gute Gespräche geführt hat. Sicherlich nicht um Rezepte oder TV Programmsendungen auszutauschen. DAS ist für mich wenig seriös.

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