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London February 2018

Verantwortlicher Autor: Nicolaus Dinter London, 12.03.2018, 19:37 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Reise & Tourismus +++ Bericht 4787x gelesen
Tower Bridge Art
Tower Bridge Art  Bild: Nicolaus Dinter

London [ENA] Ein Trip nach London Hey, da kriegt ich ein Angebot nach London für 9 Tage zu fliegen und denk mir „Warum nicht?“ Also gebucht, alles unter Dach und Fach und genügend Zeit, mich mit einer Metropole zu befassen. Das ist dann mal ein Abenteuer......

Mein erster Gang führte mich in einige Buchhandlungen, die Reiseführer anbieten, leider war da nicht wirklich etwas darunter. Das lag einmal an der Auswahl der Ziele und zum anderen an den unvollständigen Angaben, da fehlten Musen und die Öffnungszeiten oder der Eintritt. Naja, dachte ich mir, eine Landkarte werde ich doch wenigstens finden, habe ich auch, sehr praktisch, nur 20 cm mal 20 cm. Ich komme ja aus der Druckbranche, aber wir wären nie auf die Idee gekommen, in einem Punkt Dido Text zu verfassen (Anmerkung, ein Punkt Dido; 0,376mm). Die Karte passt zwar prima in die Hosentasche, aber mehr auch nicht.

Ach ja, das ist schon ein Abenteuer das Ticket zu bekommen, es gibt ja heute nur noch die Internet Anmeldebestätigung, mit der darf ich dann am Tage des Fluges zum Schalter und das richtige Ticket zu bekommen. Da erfahre ich dann auch, wann mein Flieger genau fliegt und wo. Was ganz wichtig ist, auch den Terminal zum borden und wann ich borden kann oder soll. Was mich meinen Rückflug gekostet hat, da ich leider eine Minute zu spät war. Der Flug ging nämlich vom Rollfeld und musste mit einem Bus bedient werden, was bedeutet, eine Stunde vorher borden – nicht 20 min. Aber gut, bin ja heil in London angekommen und völlig Planlos, wie was funktioniert. Wie auch, stand ja in keinem Reiseführer.

Also da steh ich nun in Heathrow und versuch in die Londoner Innenstadt zu kommen. Hey hier gibt es eine Menge Fahrstühle, immerhin von Oskar Schindler gebaut. Aber welchen soll ich nun nehmen, kein Problem, drück ich doch einfach auf den Info – Knopf der vielen Hilfssäulen im Flughafen. „Hallo,.... have a fine day Sir, may I help You?” Okay, vor so viel Höflichkeit, war ich erstmal sprachlos….. Also erklärte ich, wo ich hin wollte und erhielt eine Information, welche Möglichkeiten ich habe und ich mir wegen der Fahrkarte keine Sorgen machen sollte, da ich die vor den Bahnstationen kaufen könnte. Also ich mich dann entschuldigte, weil ich gerade die Säule erwischte, die vor dem entsprechenden Fahrstuhl stand, hörte ich nur:

Abby road
remember the victorian time
british museum

„You are welcome, no Problem.“ Habe die Alf engagiert? „No, Problem!“ -? Mein Gott das ist ja alles sau höfflich hier. Also ich mich auf den Weg gemacht, runter, immerhin 4 Stockwerke. Die Underground Richtung Innenstadt zu finden, was kein Problem war. Da standen auch Tatsächlich Automaten vor dem Eingang. Na dann mal hin und Fahrkarten ziehen, bin ja aus Deutschland gewöhnt, dass alles automatisiert wird. Ups, funktioniert nicht, die will partout meine Kreditkarte nicht und dabei hat man mir versichert, kein Problem, die funktioniert auf der ganzen Welt.

Mhh, ein langes Gesicht macht sich bei mir ja schon bemerkbar, bis mir ein freundlich lächelnder Herr erklärte, dass ich das Ticket in Form einer Plastikkarte, die ich aufladen könnte, erstmal bei einem Schalter kaufen müsste, der direkt nebenan steht (5 Meter weiter, mit der Aufschrift „Tourist Info“). Da saß dann noch ein höfflicherer Mensch, der mich grob über die Tarife aufklärte und mich fragte, ob es okay sei, das die Karte fünf Pfund kostet; allerdings würde ich die wieder bekommen, wenn ich die Karte zurück gebe. Dann hatte ich eine kurze Einführung in das Tarifsystem, was ich mir nicht wirklich merken konnte, aber ich entschied mich die Karte mit 20 Pfund auf zu laden, da ich quer durch London musste.

Da der Schalterbeamte nicht wusste, wo mein Ziel genau lag, kamen gleich zwei freundliche Mitarbeiter zur Hilfe und gaben mir den Rat bis „Victoria“ zu fahren, da gäbe es eine Streckenplaner, der es genau sagen könnte. Also gut, dann mal los, durch die magnetische Eingangstür, da wird festgestellt, wo ich einsteigen und so lange ich mich in der „Underground“ befinde, muss ich nicht zweimal zahlen; erst am Ausgang wird der Fahrtpreis abgebucht. In jeder „Underground“ gibt es einen Streckenplan, wo die Linie eingezeichnet ist, in den man gerade fährt. Genauso wie ein Netzplan, der ist aber nicht in der Form genormt, der sieht immer unterschiedlich aus und das habe ich dann auch in den neun Tagen gelernt.

Tower Bridge
Westminster bridge
Notice at the millenium bridge

Während ich so dahin fuhr, hat sich mein Kontakt in London gemeldet und mir gesagt, wie ich wo umsteigen müsste, um an den richtigen Bahnhof zu kommen. Wäre ja fast einen Umweg gefahren und in einer Ringlinie sitzen geblieben, aber eben lernen und Augen auf. Bin ja auch angekommen und wurde sogar vom Bahnhof abgeholt, erst ein paar Tage später habe ich mitbekommen, dass ein Bus hinter dem Haus fährt, der zwei Stationen vor dem eigentlichen Bahnhof hält und somit mir einen Fußweg von ca. 20 min erspart.

Mein erstes Ziel war St. Paul’s wo ich ein Touristik – Informations - Centrum fand und nicht nur einen Stadtplan von London erhielt, den Zentrumsplan gab es sogar umsonst und ein Bus und „Underground“ Netzplan für die Tasche, war echt cool, dann erklärte ich, wo ich wohne und was ich vor hätte und fragte ob ich nicht ein Wochenticket kriegen könnte und dann sagte man mir, ein normales Tagesticket kostet ca. 11,50 Pfund pro Tag und im Wochenticket 9,00 Pfund pro Tag und das würde sich nur lohnen, wenn ich zweimal am Tage fahren würde, weil ja der Bus in der Innenstadt mich 1,50 Pfund kostet und den würden sie ja empfehlen, da ich dann mehr von London sehe als in der „Underground“.

Diese Centren von Torustikinformation findet man über die ganze Stadt verteilt, an jedem Knotenpunkt. Was jetzt folgt wäre eine lange Liste an Sehenswürdigkeiten, aber das will ich hier gar nicht auf zählen. Ein Internetzugang und in London sein wirkt da echt wahre Wunder, es gibt viele Blogger in London, die auch auf Deutsch schreiben und London besser kennen. Meistens unterteilen diese Blogger die Stadt in „kostenlos“, „Regen“, „Teuer“, „unbedingt gesehen haben“, etc.. Ich habe, dank ortskundiger Führung einige tolle Stellen gesehen und bin mit vielen Umwegen, aber fantastischen Eindrücken in London mit dem Bus unterwegs gewesen.

Golden statue
Westminster bridge by night
romantic bridge

Klar wollte ich in das London eye, aber leider waren dort gerade Schulferien und ich bin nicht gerade der Freund von langem anstehen. Immerhin ist das London eye so sehr beliebt, das eine ganze Straße die Menschenmassen zum „Eye“ führt und eine andere Straße die ganzen Menschenmassen wieder weg. Also mehr als ein echter Blockbuster. Eigentlich sind alle Themsen – Brücken unglaublich, aber eindrucksvoll ist die Westminsterbridge, die Towerbridge; die sogar in ca. 40 Meter Höhe überquert werden kann und natürlich die Milleniumbridge, die genau da liegt, dass man einen Eindrucksvollen Blick auf die Towerbridge und die Westminster hat.

Ja, da muss man sogar den Blick unter seine Füße streifen lassen, denn auf der Brücke sind im Boden Kaugummiart eingelassen, mit faszinierenden Bildern. Alleine auf der Brücke kann man sich Stundenlang aufhalten. London ist eine Stadt, wo man viel Zeit braucht, aber eben auch sehr viel sehen und erleben kann. Es ist ein Gewusel von Menschen aller Nation, von Menschen die respektvoll und gleichberechtigt miteinander umgehen. Menschen die miteinander Leben und gerne miteinander reden. Wenn man in London unterwegs ist, begegnen die Menschen sich auf Augenhöhe.

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