Senioren-Union mahnt zur Zurückhaltung
Stuttgart [ENA] Angesichts der sich zuspitzenden Debatte um die Rolle des ehemaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus und zweier Minister seines ehemaligen Kabinetts beim Rückkauf der EnBW-Aktien mahnt der Landesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Baden-Württembergs, Prof. Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten, alle Seiten zu deutlicher Zurückhaltung und warnt vor überstürzter Vorverurteilung.
Regierungsmitglieder, Landtagsfraktion und der Landesvorstand der CDU hätten nach dem Kauf der Aktien diesen als wirtschaftlich und politisch richtige Entscheidung gutgeheißen. Jetzt könne man nicht so tun, als sei man nicht dabei gewesen. „Der Kauf war – auch von heutigen Gegnern unbestritten - vernünftig und sinnvoll, wohl auch der damalige Kaufpreis. Ob die Vorgehensweise bei der Abwicklung immer optimal war, mag bezweifelt werden“, so von Stetten in einer Presseerklärung.
Zurückhaltung angemahnt
Die Mahnung zur Zurückhaltung richte sich im Übrigen auch an Stefan Mappus, der sich mit Äußerungen und Angriffen gegen frühere enge Freunde zurückhalten solle „so schwer ihm das bei seinem Naturell auch fallen mag,“ betont der Landesvorsitzende der Senioren in der baden-württembergischen CDU. Als Jurist und früherer Richter bezweifelt von Stetten zudem, dass es in Folge der erhobenen Vorwürfe zu einer Verurteilung wegen Untreue kommen wird.




















































