In Stuttgart geht der Protest weiter, auch im neuen Jahr
Stuttgart [ENA] Am 07.01.2012 riefen die S21-Gegener in Stuttgart erneut zur Demo auf. Rund 3.000 Teilnehmer (laut Veranstalter) folgten und trafen sich auf dem Stuttgarter Schlossplatz zur Kundgebung. Die Boulevard-Presse in Stuttgart schreibt von 1.500 Teilnehmern.
Die Kundgebung stand unter dem Motto „Wider den Sünden-Fall der Parkbäume und des Südflügels“. Hannes Rockenbauch, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21: „Wir fordern einen Stopp der Bauarbeiten, solange der Umbau zum unterirdischen Hauptbahnhof nicht komplett genehmigt ist und die Kosten sich noch erhöhen könnten“. Rockenbauch rief die Teilnehmer dazu auf, immer die Finger in die Wunde zu legen. Das Projekt müsse sehr kritisch begleitet werden.
Im Anschluss an die Kundgebung zogen die Teilnehmer in einem Schweigemarsch zum Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Die Bahn will in den nächsten Tagen damit beginnen, den Südflügel abzureissen, da er dem Bau des Tiefbahnhofs im Wege steht. Hier muss jedoch noch geklärt werden, wie der Abriss den Winterschlaf der im Park lebenden Fledermäuse, nicht gefährdet.
Das Fällen der Bäume im Park (zum Freilegen des Baufeldes) ist derzeit durch ein Urteil gestoppt. Die Stuttgarter Polizei möchte derweil mit Offenheit, die Absperrung des Südflügels und die Räumung des Parks (Zeltstadt der S21-Gegner), begleiten. Man hat eigens dafür sogar eine facebook-Seite eingerichtet (http://www.facebook.com/polizeipraesidiumstuttgart). Ob diese Massnahme helfen wird? Man wird es sehen. Zu bedenken geben die S21-Gegner auch noch, dass wichtige Bauabschnitte für das Gesamtprojekt S21 weder planfestgestellt, noch genehmigt sind.




















































