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Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken

Verantwortlicher Autor: Universität Bonn Bonn, 21.06.2022, 17:33 Uhr
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Bonn [ENA] Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken. Zertifikat zum audit familiengerechte Hochschule bei Online-Event übergeben. Im Rahmen eines Online-Events der berufundfamilie Service GmbH wurde die Universität Bonn nun offiziell mit dem dauerhaften Zertifikat zum „audit familiengerechte Hochschule“ ausgezeichnet. Die Universität setzt sich seit langem für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein und ist seit 2011

durchgängig zertifiziert worden. Das dauerhafte Zertifikat steht Organisationen offen, die zuvor erfolgreich ein Dialogverfahren durchlaufen haben. „Das Zertifikat hat für uns eine große Bedeutung, weil wir damit öffentlich zeigen können, dass wir aktiv an einer familiengerechten Hochschule arbeiten“, sagt Prof. Dr. Irmgard Förster, die Prorektorin für Chancengerechtigkeit und Diversität. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns als Exzellenzuniversität strategisch relevant, weil wir den klügsten Köpfen die besten Bedingungen bieten wollen – egal ob im Arbeitskontext oder während des Studiums. Die konsequente Arbeit der vergangenen Jahre hat da schon große Erfolge erzielt.“

Für die Leiterin des Familienbüros, Xenia Lehr, ist die dauerhafte Auszeichnung eine wichtige Etappe auf dem Weg hin zu einer familiengerechten Hochschule: „Für uns ist die Auszeichnung ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, den wir vor Jahren eingeschlagen haben. Die dauerhafte Auszeichnung gibt uns den nötigen Rückenwind, diese Entwicklung weiter zu forcieren. Die große Nachfrage nach Beratung und Unterstützung zeigt, dass das Thema Vereinbarkeit absolut aktuell ist.“ Die Universität Bonn wurde erstmals im Jahr 2011 mit dem Zertifikat ausgezeichnet, das bislang jeweils eine Laufzeit von drei Jahren hatte. Der erfolgreiche Abschluss des Dialogverfahrens wird nun mit dem Zertifikat mit dauerhaftem Charakter honoriert.

Eine der auffälligsten Neuerungen in dieser Zeit war die Schaffung des Familienbüros, das Anlaufstelle für über 6000 Beschäftigte und rund 35.000 Studierende ist. Behandelt werden hier Fragen der Kinderbetreuung, Elternzeit oder Pflege von Angehörigen. Aber auch weniger offensichtliche Maßnahmen, wie beispielsweise die Flexibilisierung bei Umfang und Lage der Arbeitszeiten, die Notfall- und Ferienbetreuungsangebote für Kinder oder auch die Gründung einer fachlich begleiteten Austauschgruppe für pflegende Angehörige, sind wichtige Aspekte auf dem Weg zu einer familiengerechten Hochschule.

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