Montag, 19.04.2021 07:40 Uhr

Gegenverkehr am Boulevard

Verantwortlicher Autor: Walter Vymyslicky Wien/Österreich, 07.01.2021, 19:34 Uhr
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Wien/Österreich [ENA] Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind die beiden Schlüsselfreiheiten. Eine Opposition, die nicht gehört wird, kann niemanden überzeugen. Und Staatsanwälte, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit von ihren Vorgesetzen fertig gemacht werden, können keine Spur zu einer Regierungspartei verfolgen. Der Pressefreiheit geht es jetzt an den Kragen, mit Geld und Gewalt. Medien, die wirtschaftlich nicht mehr weiterwissen,

Wenn der Kanzler ein Mitteilungsbedürfnis verspürt, werden Hauptabendprogramm und Titelseiten freigeräumt. Im Kanzlerjournalismus geht es nicht mehr um Tatsachen. Es geht um Propaganda, um sonst nichts. Kurier, Krone, Österreich, Heute – sie sind Teil des Geschäfts. Und die Machtübernahme im ORF läuft. Was bleibt? Nicht viel. Genau deshalb haben wir ZackZack gegründet. Wenn die alten Medien nicht mehr können, müssen neue her. Sofort, also „Zack Zack Zack“, wie es im Ibiza-Video heißt.

Ünd nicht irgendwo, sondern am Boulevard, wo über die Mehrheiten bei Wahlen entschieden wird. Falter und Profil schreiben gut recherchierte Geschichten für eine aufgeklärte Minderheit. Aber der Boulevard gehört Kurz. Noch. Auf dem Boulevard fahren alle rechts in dieselbe Richtung. Wir sind der erste Gegenverkehr. Unsere Zahlen zeigen, dass das geht: 3,6 Millionen Nutzer seit dem Start im Juni 2019. Immer öfter passiert das: Eine gefährliche Geschichte taucht auf. Von Kurier bis ORF läuten die Telefone. Die Geschichte wird abgedreht. Aber dann erscheint sie auf ZackZack. Und etwas später überall.

Peter Pilz, früher Politiker gründete diese Internetzeitung den Club ZackZack. Es sind Treffen und Diskussionen geplant. Die Clubmitglieder sollen am Leben der Redaktion teilnehmen und die Schwerpunkte mitbestimmen. „Wir werden die Mitglieder vor großen Entscheidungen fragen, und wir freuen uns auf eure Informationen und hoffentlich auch über eure Beiträge auf ZackZack. Das nächste Jahr wird entscheiden, ob wir es auch finanziell schaffen“. so Peter Pilz.

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