Endlagerbaustelle von Blockade lahm gelegt
Gorleben [ENA] Am Freitagmittag ist es mehr als 100 Atomkraftgegner gelungen den Schichtwechsel der Endlagerbaustelle in Gorleben zu blockieren. Dafür hatten sich zwei Atomkraftgegner bei eisiger Kälte an den Toren des Endlagerbergwerks angekettet, und setzten ein Zeichen gegen die Weitererkundung von Gorleben.
Die heutige Protestveranstaltung wurde von wendländischen Gruppen gemeinsam vorbereitet und fand im Rahmen der Kampagne gorleben365 statt. In der aktuellen politischen Situation versucht Umweltminister Norbert Röttgen zwar den Anschein zu vermitteln, es gehe nun um eine „offene Endlagersuche“ gleichzeitig soll aber Gorleben mit im Topf bleiben. Aus Sicht der Blockierer ist der von Röttgen verkündete Baustopp in Gorleben eine Farce. Mit einer Blockade des Schichtwechsels sollte deutlich werden, dass von einem Baustopp keine Rede sein kann, sondern der Ausbau des Gorlebener Salzstocks zum Endlagerweiter vorangetrieben wird.
„Wir fordern von den Ministern auf dem nächsten Bund-Länder-Gespräch, Gorleben als Endlager endgültig aufzugeben und aus dem Topf der möglichen Standorte herauszunehmen“, erläutert Katja Tempel, Sprecherin von X-tausendmal quer, warum die Aktion heute notwendig war. „Wir, zahlreiche Gruppen, Bewohnerinnen und Freunde des Wendlands, setzen den Bau- und Erkundungsstopp jetzt um. Wir blockieren gemeinsam und gewaltfrei den Baustellenbetrieb am Endlagerbergwerk“, fügt contrAtom Sprecher Jan Becker hinzu.




















































