Dienstag, 20.04.2021 22:40 Uhr

Doppelmoral in Österreich

Verantwortlicher Autor: Walter Vymyslicky Wien/Österreich, 09.03.2021, 19:22 Uhr
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Wien/Österreich [ENA] Ein besonderer Fall von öffentlich-rechtlicher Doppelmoral ereignete sich rund um die große Demo mit mehreren Tauend Teilnehmern gegen die Corona-Maßnahmen in Wien am vergangenen Samstag. Denn während man der Bevölkerung tagein, tagaus die Panikmache am Programm haben, scheinen es die ORF-Mitarbeiter mit den angeblich so heiligen Regeln selber nicht ganz so genau zu nehmen.

Der Vorfall ereignete sich im Zuge eines Pressegesprächs, zu dem die Wiener Polizei im Vorfeld der Großdemonstration lud. Um Punkt 12 Uhr Mittag fanden sich zahlreiche Journalisten – einschließlich diverser Antifa-Fotografen, die sich ungeachtet ihr nicht gerade journalistischen Arbeitsweise als solche verstehen – vor den Toren der LPD Wien ein, berichtet der „Wochenblick“. Darunter befanden sich auch drei ORF-Teams, insgesamt zwölf bis 15 Personen stark. Wie das neue Portal „report24.news“ in einem Artikel berichtet, konnte sein freier Reporter, der sich ebenfalls dorthin begab, dabei eine Lageeinschätzung vornehmen:

„Alle standen eng beisammen, scherzten, rauchten, gingen auf Tuchfühlung miteinander“. Mit einer einzigen Ausnahme habe dabei kein ORF-Mitarbeiter eine FFP2-Maske getragen – obwohl diese doch in so vielen Situation per Verordnung zur Vorschrift gerät. Eindrucksvoll ist dabei, dass offenbar genügend Mitarbeiter des Staatsfunks selbst nicht an die Wirksamkeit der Maßnahmen glauben – oder zumindest selbst merken, dass diese schikanös sind Ist es also nur eine Frage der Zeit, bis auch Staatsfunk-Mitarbeiter den Mut zum Widerstand finden und sich nicht länger dazu instrumentalisieren lassen, kritiklos im Sinne der Regierung zu berichten?

In Österreich prodelt es jedenfalls. Viele Österreicher fragen sich immer öfter warum die ÖsterreichischeVolksPartei nicht mehr die Partei für das Volk ist sondern ihren türkisen Kanzler helfen und nicht dem Volk.

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