Freitag, 27.04.2018 04:54 Uhr

Hochhaus musst bei Brand in der Teifgarage geräumt werden

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Mönchengladbach, 17.04.2018, 08:29 Uhr
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Symbolbild  Bild: Klaus Köhnen

Mönchengladbach [ENA] Am Montag, 16. April wurde um 18.05 Uhr der Leitstelle der Feuerwehr Möchnegladbach, von zahlreichen Anrufern, eine starke Rauchentwicklung aus der Tiefgarage eines Hochhauses auf der Karlstrasse gemeldet. Daraufhin wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Tiefgarage zweier Hochhäuser fest. Feuerschein war sichtbar. Eine Vielzahl an Personen befanden sich im Brandrauch, zum Teil außerhalb der Gebäude, zum Teil innerhalb der Gebäude. Die Lage war unübersichtlich so dass der ersteintreffende Einsatzleiter im Rahmen einer Stichworterhöhung und Stichwortergänzung weitere Einsatzmittel standardisiert nachalarmierte. Vor Ort wurden zunächst zwei Einsatzabschnitte eingerichtet. Im ersten Abschnitt wurde zur Brandbekämpfung in der stark verwinkelten, verrauchten gut temperierten Tiefgarage vorgegangen. Im zweiten Abschnitt wurde das vom Brandrauch betroffene Hochhaus geräumt.

Im weiteren zeitlichen Verlauf wurde ein dritter Abschnitt zur Betreuung und Versorgung verletzter und unverletzt Betroffener eingerichtet. Hier kamen neben dem Leitenden Notarzt auch Einsatzmittel der Informations- und Kommunikationsgruppe sowie die weiteren Rettungsmittel zum Einsatz. Brandursache war letztlich der Brand von Gerümpel in der Tiefgarage. Das Brandgut befand sich in einem separaten Verschlag, welcher mit einem Tor verschlossen war. Das Tor musste unter erschwerten Bedingungen von der Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden. Das Feuer wurde von mehreren Trupps unter Atemschutz bekämpft und gelöscht.

Eingesetzte Kräfte

In Einsatz waren der Lösch- und Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache II mit Sonderfahrzeugen, der Lösch- und Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache III, das Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache I, die FF-Einheiten Odenkirchen, Giesenkirchen, Wickrath, Wickrathberg, Schelsen, Neuwerk, Rheindahlen, Rheydt, die Informations- und Kommunikationsgruppe, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, sieben Rettungswagen.

sowie im Rahmen der Überörtlichen Hilfe drei weitere Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Viersen, die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz und der Arbeiter Samariter Bund, die Lagedienstführung, die Pressebetreuung und der Führungsdienst der Feuerwehr einschließlich des Leitenden Notarztes, insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Betreut und verpflegt wurden die Einsatzkräfte durch die Einsatzkräfte der beteiligten Hilfsorganisationen.

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