Samstag, 21.10.2017 12:18 Uhr

World Press Photo Award in der Landeshauptstadt Magdeburg

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 14.02.2017, 19:10 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 6722x gelesen
Chamäleons
Chamäleons  Bild: Christian Ziegler (D) für National Geographic (3. Preis für seine Naturfoto-Reihe)

Magdeburg [ENA] Eine übergroße, teilweise langgestreckte Bildergalerie durchzieht wandelgangartig den großen Einkaufstempel in der Landeshauptstadt Magdeburg – das City Carré. Diese Fotografien wurden übergroß vergrößert und auf leinwandgroßem Untergrund projektiert.

Sie fallen jedem Betrachter wegen ihrer optischen Vielfalt ins Auge. Dabei handelt es sich um die Ausstellung von Siegerfotos des Wettbewerbs World Press Photo. Sie gastiert zum 11. Mal in der unteren Ebene der Passage des City Carrés. Dieser World Press Photo Award findet in jedem Jahr an diesem bereits traditionsträchtigen Ort statt. Die aus dem Jahre 2016 entstammenden 98000 Fotos aus 131 Ländern wurden vorselektiert. Eine internationale Fach-Jury filterte 176 Fotos heraus, die in 8 Kategorien platziert eingeordnet wurden. Die Rubriken umfassen dabei die vielfältigen Bereiche des Journalismus.

Sturz des Skiabfahrtsläufer Ondrej Bank

Die Rubriken umfassen dabei die vielfältigen Bereiche des Journalismus. Dazu zählen u.a. Kriegsberichterstattungen, Nachrichten, Reportagen und Sport. Das dokumentiert z.B. das Sportfoto von Christian Walgram aus Österreich. Er erhielt dafür den 1. Preis in dieser Kategorie. Zur Situation: Der Tschechische Skiabfahrtsläufer Ondrej Bank verliert bei der riskanten steilen Abfahrtskombination bei den FIS-Skiweltmeisterschaften die Kontrolle über seine Ski in Beuver Creek in Colorado. Solche Dokumente des Zeitgeschehens gehen in die Annalen der Zeitgeschichte ein.

Vulkanausbrüche, Umweltkatastrophen und sehenswerte Natur

Sie spiegeln u.a. Vulkanausbrüche, Erdbeben, Umweltkatastrophen und Sehenswertes aus der Natur wider – sichtbar an einem Naturbild: Chamäleons sind eine uralte Echsen-Familie. Die über 170 Arten werden in Lebensräumen vom Regelwald bis zur Wüste, von subtropischen Küsten bis zu 4000 m hohen Bergen angetroffen. Nach Angaben der Chamäleon-Experten-Gruppe der Kommission für die Artenerhaltung sind mehr als ein Drittel dieser Arten vom Aussterben bedroht.

Für den Betrachter dieser preisgekrönten Bilder eröffnet sich zum größten Teil Sehenswertes – mit außergewöhnlichen Details – in unterschiedlichen Gebieten der Welt . Sie können schockieren, aber auch begeistern. Oft entladen sich auch Beifallsbekundungen bei den vielen Betrachtungen für die Bilderserien. Sie ziehen jedenfalls viele Menschen an.

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