Donnerstag, 23.03.2017 11:17 Uhr

Kunstmesse art KARLSRUHE

Verantwortlicher Autor: Karl J. Pfaff Karlsruhe, 16.02.2017, 13:58 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 4265x gelesen

Karlsruhe [ENA] Die 19. art KARLSRUHE startet ab 16. bis 19. Februar mit prallem Programm. Verschiedene Events sorgen für vielfältige Anreize. Die Messe hat weit mehr zu bieten als die Kunst selbst: Auf der Internationalen Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst werden herausragende Künstler für ihr Schaffen ausgezeichnet. In zahlreichen Messe-Talks werden die aktuellen Themen und Perspektiven des Kunstmarkts diskutiert.

Die Sammlung Würth zeigt Tomi Ungerer in einer von insgesamt drei Sonderausstellungen in Halle 1. Unter dem Titel „Tomi Ungerer – Zeichnungen, Collagen und Objektkunst" werden rund 120 Werke des französischen Illustrators und Karikaturisten präsentiert. Die Sammlung Reinhold Würths umfasst insgesamt 17 000 Werke. "Retour de Paris" demonstriert in Halle 1 auf 100 Quadratmetern eine besondere Zusammenarbeit. Seit 30 Jahren reisen jährlich acht Stipendiaten im Zuge der Atelierstipendien an der Cité Internationale des Arts für ein halbes Jahr in die französische Hauptstadt, um grenzüberschreitend mit anderen Künstlern in Kontakt zu kommen und zu arbeiten.

Getragen vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, dem Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe, dem Centre Culturel Français Freiburg e.V. und dem Institut Français Stuttgart, wird die europäische Idee mit Engagements wie diesem mit Leben gefüllt. Mit der Sonderschau Druckgrafik widmet die art KARLSRUHE dem Programm der Editeure einen Messeschwerpunkt. Alle Galerien, die 2017 auf der Kunstmesse ausstellen, waren eingeladen, ein repräsentatives Werk aus ihrem Grafikbestand für die Sonderschau Druckgrafik einzureichen.

So kommen insgesamt 119 druckgrafische Werke zusammen, die in Halle 1 auf einer 200 Quadratmeter großen Sonderfläche gezeigt werden. Die Preisspanne der Werke liegt zwischen 150 und 80 000 Euro. Das ARTIMA art meeting (am 16. und 17. Februar, jeweils von 14 Uhr an) konzentriert sich in diesem Jahr auf das Thema „Zukunft der Kunst“, zu dem sich unter anderem Künstler wie beispielsweise der Bananensprayer Thomas Baumgärtel und der Videoartist Björn Melhus äußern. Außerdem wird die umschwärmte Kuratorin Susanne Pfeffer vertreten sein, die in diesem Jahr den deutschen Pavillon der Biennale in Venedig betreut. Näheres unter www.art-Karlsruhe.de

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.