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Dust of Soul: A New Kind of Music with Motivational Lyrics

Verantwortlicher Autor: Léonard Wuest Luzern, 17.09.2015, 00:22 Uhr
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Dust of Soul: A New Kind of Music with Motivational Lyrics
Dust of Soul: A New Kind of Music with Motivational Lyrics  Bild: Homepage Dust of Soul

Luzern [ENA] Ankündigung auf der Homepage von Dust of Soul: Dust of Soul is working all around the world to inspire with heartfelt music for the individual life in a new concert experience, named «Music Souling». Mir waren die regen Aktivitäten des Duos auf Facebook aufgefallen.

Ich hatte auch schon mehrere freundliche Konzerteinladungen erhalten. Am letzten Sonntag dann, passten Zeit und Ort des Events in meinen Terminkalender.Ort des Events: Das Märchenschloss Hotel Château Gütsch oberhalb der Stadt Luzern, im Besitz des russische Milliardärs Alexander Lebedev. Das Haus ist seit Jahren in den Schlagzeilen, da versprochene und gross angekündigte Investitionen nicht, nur teilweise oder nicht den Vorschriften entsprechend vorgenommen wurden.

Seit einigen Wochen nun, ist der „Gütsch“ wieder geöffnet und da ich früher regelmässiger Gast im Hause war, dazu zweimal an Silvester und auch an andern Anlässen (Hochzeiten, Firmenanlässen etc.) mit den „Gentle Gents“ als Quartett oder im Duo mit Willy Müller dort musiziert hatte, interessierte es mich natürlich besonders, was sich geändert hat, wie es jetzt aussieht usw. So liess sich also das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und zusammen mit meiner Schwester Lucette als willkommener Begleiterin und Chauffeur (also auch hier das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden), war ich pünktlich zum Konzertbeginn um 15.00 Uhr vor Ort, wo schon zahlreiche Interessierte anwesend waren.

Nach einer kurzen herzlichen Begrüssung durch „Dusty“ Saskia Stäuble griff „MiKey“, Michael Odermatt, gebürtiger Stadtluzerner, auch schon gekonnt in die Tasten des Konzertflügels und intonierte die selbstkomponierten Melodien als Grundlage für den Gesang, oder eher Sprechgesang der Künstlerin. Das Ganze war aber eher eine esoterische Veranstaltung denn ein Konzert, erzählte doch Saskia Stäuble sehr persönlich von selbst erlittenen Schicksalsschlägen, ermunterte die Anwesenden immer wieder dazu, ihre Träume zu verwirklichen (wie sie es selbst mit diesem musikalischen Projekt auch getan habe), so in etwa nach dem Motto: Wo ein Wille, da auch ein Weg.

Ihre „Berufung“ (ich nenns jetzt mal so) nehmen die beiden sehr ernst und sind damit auch erfolgreich, das beweisen u.a. die mehr als 85 Tausend „Likes“ auf ihrer Facebook Seite, ebenfalls waren auch die meisten Anwesenden emotional sehr berührt, sei es von der Musik und/oder den Erläuterungen von „Dusty“. Auch wenn die Musik der beiden eher nicht so meinem Gusto entspricht, erstaunt, auf eine Art auch beeindruckt bin ich vom Engagement, Wille und der unbedingten Überzeugung ihrer Mission dennoch.

Und übrigens, der Blick vom „Gütsch“ über das cheibe verreckt schöne Lozärn ist trotz des unberechenbaren russischen Oligarchen einmalig wie eh und je, die Räume sind schön renoviert, wenn auch noch nicht alles ganz fertig. Die Küche werde ich bei anderer Gelegenheit mal testen gehen, wenn auch das historische Gütschbähnli (oder der neu geplante Schräglift) endlich wieder fährt.

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