Dominique Dumais-Chansons
Mannheim [ENA] Eine weitere Aufführung findet am 01. April 2012 im Mannheimer Nationaltheater statt. Eine Kurzeinführung steht für 17.00 Uhr im Unteren Foyer des Theaters fest. Schon die Premiere zeigt Für die zwei Stunden des Programms Geschichten von kleinen und großen Dingen des Menschseins.
In Dominique Dumais’ Ballett wird das Chanson zum Katalysator und Antrieb für eine getanzte Geschichte des Lebens. Eine musikalische Darbietung die von Liebe, Einsamkeit, Leben und Tod handelt. Mit derart gutem Musikhintergrund wollte sich aber Dumais keineswegs begnügen .So reiht ein faszinierendes Duo an das nächste – Pas de deux der erfüllten oder vergangenen Liebe so kann man die Duette über Einsamkeit oder Freundschaft nennen. Das Chanson ist ein liedhaftes aus dem französischen Kulturkreis mit Konzentration auf den poetischen Text geschriebenes Lied. Es hat seit dem 19. Jahrhundert in den Lokalen und den Music-Halls der bürgerlichen Pariser Entertainmentkultur internationale Ausstrahlung entfaltet.
Seine Wurzeln liegen in Liedformen der Operette und im mittelalterlichen Troubadour Gesang so ist es aus den Informationen bekannt. Das Chanson ist ein Lebensgefühl aus der französischen Kultur und eine Liebeserklärung an die Sinnlichkeit und Zeitkritik, welches Alltag und Originalität vereint. Und damit auch eine der schönsten Ausdrucksformen französischer Lebensart.
Das Chanson ist Kunst und handelt von den kleinen Dingen, aber mit Esprit das in Liedform wiedergegeben wird und somit gleichzeitig realistisch, moralisch, zärtlich, ironisch oder politisch. Das Chanson als Gesamtkunstwerk ist zutiefst menschlich und stets unmittelbar. Es ist immer ein Spiegel der es umgebenden Gesellschaft und auch die Stimme des Volkes gewesen. Längst gehört es zu einer pluralistischen Gesellschaft und findet sich in verschiedenen Kulturen und Sprachen wieder.




















































