Sonntag, 19.05.2013 03:39 Uhr

"Da geh' ich ins Maxim" im Schlosshof Heidelberg

Verfasser: Pressportmedia-Uwe Marcus Rykov Heidelberg, 30.06.2012, 16:49 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 8761x gelesen
"Da geh' ich ins Maxim" Schlosshof Heidelberg  Bild: ©PressPortMedia

Heidelberg [ENA] „Da geh’ ich ins Maxim“, der Titel der musikalischen Inszenierung des Philharmonischen Orchesters Heidelberg ist aus der „lustigen Witwe“. Aufgeführt unter der musikalischen Leitung des Philharmonischen Orchesters Heidelberg wurden Stücke von Johann Strauss (Sohn),

Franz Lehár, Josef Strauss, Carl Millöcker und Carl Zeller präsentiert. Viele Höhepunkte begleiteten diesen Abend vor der traumhaften Kulisse des Heidelberger Schlosses bei schönem Wetter. Der Dirigent Dietger Holm und die Sänger/in des Ensembles mit Carolyn Frank, Winfrid Mikus Young-O Na, David Otto, Wilfried Staber, Angus Wood und weitere Solisten des Theaters unterstützten das Orchester mit ihren ausdrucksstarken Stimmen bei Ausschnitten aus Lehárs "Lustiger Witwe", der "Fledermaus", "Der Vogelhändler" und dem "Bettelstudent" .

Gestartet ist diese Operettengala mit den sanften, harmonischen Klängen der Johann Strauss Ouvertüre aus dem „Zigeunerbaron“ die schon von Beginn an das Publikum begeisterten. Gefolgt von den zwei Auszügen aus dem Zigeunerbaron mit den Titeln „Ja, das alles auf Ehr“ gesungen von Winfrid Mikus und, „Ja, das Schreiben und das Lesen“ gesungen von James Homann. Um den Facettenreichtum der musikalischen Auszüge auszubauen kam durch Eduard Strauß komponierte Variante „Bahn frei“ – Galopp op. 45 mehr Tempo ins Spiel.

Für weitere Abwechslung an diesem Abend sorgten voralleding die Titel „Ich lade gern mir Gäste ein“ und „Klänge der Heimat“, Auszüge aus der „Fledermaus“ die ausdrucksstark gesanglich vorgetragen worden sind. Leider spielte das Wetter nicht so harmonisch mit und plötzlicher Regenfall eröffnete die vorgezogene Pause des 1. Abschnitts der Operngala. Nach der Pause konnte das Konzert Im Saal des Schlosses fortgeführt werden. Lieder wie „Da geh' ich zu Maxim und „Ja das Studium der Weiber ist schwer“ welches durch acht Ensembles Mitgliedern gesungen wurde erhielten zu Recht lautstarken Beifall.

Der ganze Abend war durch sein Facettenreichtum geprägt, ausgestattet mit Ouvertüren, Walzer und Polka jedoch die Krönung dieses Abends war eines der bekanntesten Lieder „Dein ist mein ganzes Herz“ von Franz Lehár welches der Tenor Angus Wood gesungen hat. Auch der Wetterumschwung konnte die gute Stimmung an diesem Abend nicht trüben denn organisatorisch war bestens vorgesorgt. So wie sich die Schlossfestspiele2012 präsentierten war auch diese Operngala ein weiterer Erfolg den die Veranstalter verbuchen können.

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