Freitag, 24.05.2013 06:40 Uhr

„Cube Cell Stage“ Mariechen Danz

Verfasser: Pressportmedia-Uwe Marcus Rykov Bremen, 17.05.2012, 18:13 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 7635x gelesen
Mariechen Danz: cube cell stage, 2012
Mariechen Danz: cube cell stage, 2012   Bild: Foto: Tobias Hübel

Bremen [ENA] Mariechen Danz ist mit der Ausstellung „CUBE CELL STAGE“ zu Gast im GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen. Die deutsch-irische Künstlerin Mariechen Danz stellt mit „How to Know“ die Hauptfrage ihrer künstlerischen Performance wobei sie das Wissen in all seinen Facetten,

seine Entstehung, die Geschichte und die Prägung unterschiedlicher Kulturen und Wissenschaften nach der Frage der Objektivität stellt. Dabei steht die Nutzung des Machtinstruments als Kern den die Künstlerin in Zeichnungen, Skulpturen, Performances, Musik und Installationen stellt. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Werke ist hierbei das „Wie“. So stellt sich die Künstlerin die Frage nach dem „wie entsteht Wissen“? , wie wird es kommuniziert? und wie kann man es auch dann noch visuell darstellen? Die Ausstellung „cube cell stage“ die die Künstlerin Mariechen Danz eigens für die GAK Bremen entwickelt hat stellt sich nun diesen Fragen und zeigt den Besuchern in einem angelegten Parcours

dieses Ergebnis dieser Auseinandersetzung. Hier findet sich die Sprache in „cube cell stage“ als eine Art Formel für eine Kommunikation. Ausgangspunkt an dem sich Sprache bildet ist der menschliche Körper jedes einzelnen und dient auch gleichermaßen als Ausgangspunkt für die Bildung und Weitergabe von Wissen. Aber er dient auch als Forschungsobjekt der Wissenschaft. Mariechen Danz benutzt diese Doppelrolle des menschlichen Körpers als Produzent und Reflexionsgegenstand in ihrer Arbeit und dadurch sind in ihren Darstellungen anatomische Merkmale vorhanden. „Cube cell stage“ wiederspiegelt die Körpersprache.

Im Rahmen der Performance werden im letzten Raum von „cube cell stage“ Dokumentationen vergangener und inszenierter Sprach und Gesangsperformances stattfinden. Dieser Dokunentationsprozess entwickelte sich erst durch Zeichnungen darauffolgend die Skulpturen und die Objekte. Die Performance selbst bildet schließlich der Höhepunkt dieser sehr sehenswerten und facettenreichen Ausstellung im GAK Bremen.

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