Montag, 22.12.2014 01:34 Uhr

Camille Graeser – vom Entwurf zum Bild

Verfasser: Pressportmedia-Uwe Marcus Rykov Wuerzburg, 22.02.2012, 12:55 Uhr
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Acryl auf Leinwand Dislokation B, 1969
Acryl auf Leinwand Dislokation B, 1969  Bild: Pressportmedia Uwe Marcus Rykov

Wuerzburg [ENA] Das Museum Kulturspeicher Würzburg, das in diesem Jahr sein 10jähriges Bestehen feiert eröffnet am 11.Februar 2012 die Ausstellung Camille Graeser – Vom Entwurf zum Bild. Die Ausstellung ist auch der Rahmen in dem das lange Festwochenende vom Mittwoch 22. bis Freitag 26. Februar 2012

stattfinden wird. Camille Graeser zählt mit Max Bill, Richard Paul Lohse und zum Kern der sogenannten Zürcher Konkreten, die seit Ende der 1930er Jahre wegweisend für die internationale Entwicklung der Konkreten Kunst wurden. In der Ausstellung werden insgesamt 42 Gemälde präsentiert, denen einige hundert Entwurfsblätter in insgesamt 50 Rahmen ausgestellt sind. Kleinformatige Blätter sind mit handschriftlichen Bemerkungen und mit genauen Angaben zu Maß und Farbgestaltung versehen. Erst nach intensiver gestalterischer Durchdringung übertrug Graeser die in Bleistift und Farbstift angelegten Skizzen in Malerei.

In seiner Kunst entwickelte Camille Graeser systematisch sein Bildvokabular nach Prinzipien wie Rotation, Konstruktionen aus T-Elementen, Konstruktionen mit Balken oder Winkelelementen, Loxodromische (= schiefwinkeligen) Kompositionen. Der Großteil der Werke der Ausstellung stammt aus der Camille Graeser-Stiftung, Zürich, die das Konzept für diese Ausstellung entwarf. In abgewandelter Form wurde sie zuvor im Haus Konstruktiv in Zürich, im Museum Ritter in Waldenbruch und in der städtischen Galerie Wolfsburg gezeigt. Ergänzt werden diese Bilder durch Leihgaben aus Museen und Privatbesitz, darunter das Kunsthaus Aarau, das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, das Kunstmuseum Stuttgart und das Haus Konstruktiv, Zürich.

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