Mittwoch, 22.05.2013 22:49 Uhr

Musée d’Art Moderne et Contemporain - Max Klinger

Verfasser: Pressportmedia-Uwe Marcus Rykov Strasbourg, 30.06.2012, 21:49 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 6290x gelesen
 Musée d’Art Moderne et Contemporain de Strasbourg
Musée d’Art Moderne et Contemporain de Strasbourg   Bild: ©PressPortMedia Uwe Marcus Rykov

Strasbourg [ENA] Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst zeigt erstmals in Frankreich eine Ausstellung mit Werken von Max Klinger. Max Klinger, Bildhauer, Maler und Grafiker zählt zu den Künstlern, die sich keiner in keiner künstlerischen Sparte einordnen lassen.

Der Bildhauer und Radierer Max Klinger (1857-1920) ist hauptsächlich für seine erstaunlichen Radierungen bekannt. Später interessierten sich zahlreiche Künstler, vor allem Surrealisten, für die Ausdruckskraft sowie die träumerische Dimension seiner Schöpfungen. Bekannte Werke des Künstlers sind die 14 Radierzyklen die in den Jahren von 1878 bis 1915 entstanden sind. Max Klinger ist kein Symbolist wie er schon oft bezeichnet worden ist.

Musée d’Art Moderne
Musée d’Art Moderne
Musée d’Art Moderne

Seine bemerkenswerten künstlerischen Darstellungen beziehen ihre Stärken aus der Druckgrafik, die Klinger als modernes Ausdrucksmittel die er für die Darstellung des Merkwürdigen besonders schätzte. Durch seine Grafiken beeinflusste er Zeitgenossen wie Käthe Kollwitz, Munch und Kubin. Die poetische Dimension und die Inspirationskraft seiner Radierungen zeigen unerwartete Begegnungen von Traum und Wirklichkeit die uns bei der Betrachtung begleiten. Dadurch zeigt sich dem Betrachter mit mehr als 200 Radierungen ein Panorama beunruhigender Traumbilder, deren Motive oft genug symbolisch aufgeladen erscheinen.

Gleichzeitig wird aber bei der Betrachtung deutlich, dass sich der Künstler Max Klinger auf dem Terrain eines sozialen Realismus bewegt. Max Klinger, der auch ein großer Musikliebhaber war, spiegelte diese Liebe zur Musik in seinen 14 Zyklen wieder so das diese Werke wie eine gesamte Kompositionen erscheinen und unter dem Titel „Opus“ stehen. Elf dieser Serien aus dem Zyklus dieser Sammlung befinden sich bereits im Besitz des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst in Strasbourg.

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