Samstag, 21.10.2017 12:11 Uhr

600.000 Infektionen in Deutschlands Krankenhäusern

Verantwortlicher Autor: U.Rembor Leipzig, 18.06.2017, 09:59 Uhr
Fachartikel: +++ Internet und Technik +++ Bericht 5319x gelesen

Leipzig [ENA] Laut dem im März 2015 vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten 10-Punkte-Plan zur Bekämpfung resistenter Erreger, treten jährlich zwischen 400.000 und 600.000 Infektionen auf, die im Zusammenhang mit einer medizinischen Behandlung erworben wurden. Das Bundesministerium schätzt, dass ein Drittel dieser Infektionen durch geeignete Maßnahmen vermeidbar wären.

Um dies zu erreichen, widmen sich zahlreiche Einrichtungen, Initiativen und Kampagnen der Verbesserung des Infektionsschutzes. Die in Leipzig ansässige INTEGROMED GmbH hat sich ebenfalls diesem Thema angenommen und will mit ihrer neuesten Entwicklung, dem SensoClean, einen eigenen Beitrag leisten. „Keime werden hauptsächlich über die Hände der Pfleger und Ärzte übertragen.“, so Sherief Emam, Forschungs- und Entwicklungsleiter von INTEGROMED. „Hier setzten wir mit unserem Waschtisch SensoClean an. Wir stellen aber nicht nur ein Produkt zur Verfügung, das dem Klinikpersonal die Händewaschung und –Desinfektion grundsätzlich und hygienisch einwandfrei ermöglicht.

Bei der Entwicklung des SensoClean hatten wir stets im Hinterkopf, dass nachhaltige Compliance ein regelmäßiges Feedback und Motivation erfordert. Dies gewährleisten wir mit der integrierten Software, die dem Nutzer die vorgegebenen Schritte sowie die Zeit anzeigt. Abschließend erhält der Anwender eine symbolische Rückmeldung, inwieweit er die vorgeschriebene Mindestdauer für den Prozess eingehalten hat. Die Software kann an die jeweiligen Vorgaben des Krankenhauses angepasst werden.“ In jedem Fall ist der SensoClean herausragend in puncto Design. Auf einem großen verglasten Display werden Informationen wie Wasch- und Desinfektionsbewegungen, Uhrzeit und Datum, Wassertemperatur und Füllstände angezeigt.

„Design und Funktion greifen beim SensoClean ineinander. Die glatte, fugenlose Oberfläche und die perfekt verarbeiteten Schweißnähte sind nicht nur besonders schön, sondern auch besonders hygienisch. Über das große Display lassen sich Informationen einfach und komfortabel ablesen.“ Nutzerfreundlichkeit sei ebenfalls ein Hauptaugenmerk bei der Produktentwicklung gewesen, so Emam: „Wir haben einige Funktionen integriert, die bei (den meisten) herkömmlichen Produkten so nicht anzutreffen sind. So verfügt der SensoClean über eine LED-Beleuchtung, die auf die Hände ausgerichtet ist und automatisch mit dem Wasser startet. Außerdem ist die Temperatureinstellung problemlos während des Händewaschprozesses möglich, natürlich berührungslos.“

Berührungslos über Sensoren erfolgen auch die Aktivierung des Wasserlaufs und die Bedienung der Spender. Der SensoClean von INTEGROMED kann bei Bedarf auch mit einer integrierten UV-Lampe ausgestattet werden, die ebenfalls durch bloßes Darunter Halten der Hände angeschaltet wird. „Diese kommt aber nur in Schulungen zur Anwendung, denn um zu prüfen, wie erfolgreich die Händedesinfektion war, wird ein Desinfektionsmittel verwendet, dem ein fluoreszierendes Konzentrat beigemischt wurde. Wir haben uns entschlossen, diese Option mit aufzunehmen, da uns eine nachhaltige Verbesserung der Compliance am Herzen liegt. Und um Nachhaltigkeit zu gewährleisten sind regelmäßige Schulungen unverzichtbar.“

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