Mittwoch, 22.11.2017 14:02 Uhr

WEC: Überraschungspole für Toyota am Ring

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Nürburgring (DEU), 15.07.2017, 17:11 Uhr
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Toyota Pole-Trio
Toyota Pole-Trio  Bild: Markus Faber

Nürburgring (DEU) [ENA] Toyota startet am Sonntag beim vierten Lauf der World Endurance Championship (WEC) am Nürburgring von der Pole Position. Conway/Kobayashi/Lopez in ihrem Toyota TS050 Hybrid mit #7 starten zusammen mit Bernhard/Bamber/Hartley im Porsche #2 919 Hybrid aus der ersten Reihe.

Für Toyota Gazoo Racing mit Sitz in der Nähe von Köln ist der Lauf auf dem Nürburgring quasi ein Heimrennen. Die Pole-Position mit einer Durchschnittszeit von 1:38,118 Minuten erzielt durch Kamui Kobayashi (JPN) und Jose Maria Lopez (ARG) wurde daher besonders gefeiert. Der Rückstand des zweitplatzierten Timo Bernhard (DEU), Earl Bamber und Brendon Hartley (beide NZL) in ihrem Porsche 919 Hybrid #2 beträgt nur 0,154 Sekunden. Aus der zweiten Reihe startet das Trio Andre Lotterer (DEU), Neel Jani (CHE) und Nick Tandy (GBR) mit #1 im Porsche und der zweite Toyota mit #8 Sebastian Buemi (CHE), Anthony Davidson (GBR) und Kazuki Nakajima (JPN).

"Ich bin sehr glücklich", sagt Lopez, der bei seiner schnellen Runde in 1:38.083 Minuten einen bärenstarken Eindruck hinterließ. Sein japanischer Kollege war um 0,07 Sekunden langsamer. "Auch Kamui hat einen tollen Job gemacht", lobt der Argentinier, der mit großen Schwierigkeiten in seine erste LMP1-Saison gestartet war. "Das war jetzt erst einmal die Pole. Ich bin sehr froh, dass ich bei meinem ersten Einsatz im Qualifying so gut unterwegs war. Jetzt hoffen wir auf ein gutes Rennen."

Toyota Nr. 8
Porsche 919 Pit
LMP-2 Mercedes Arena

Porsche verzichtete am Ende auf einen weiteren Angriff auf die Pole-Position, da der Toyota #7 für die WM-Wertung Porsche nicht gefährlich werden kann. Der schnellste Mann des Tages allerdings kam aber aus dem Team aus Weissach. Andre Lotterer´s 1:37.886 Minuten brachte die Crew im Porsche mit #1 nur den dritten Startplatz. Das Schwesterauto mit #2 war insgesamt konstanter unterwegs. Brendon Hartley (1:38.292) und Timo Bernhard (1:38.252) starten daher von Rang zwei. Das Rennen am Sonntag startet um 13 Uhr.

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