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WEC Bahrain: Toyota ist WEC-Weltmeister 2022

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Bahrain (BHR), 12.11.2022, 20:46 Uhr
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Start 8h Bahrain
Start 8h Bahrain  Bild: Markus Faber

Bahrain (BHR) [ENA] Durch einen Doppelsieg im letzten Rennen der FIA World Endurance Championship (WEC) krönte sich das Toyota GAZOO Racing Team auf dem Bahrain International Circuit zum Weltmeister 2022 in der Hypercar Kategorie. Dritte wurde das französische Alpine Elf Team.

Mike Conway (GBR), Kamui Kobayashi (JPN) und Jose Maria Lopez (ARG) im Toyota GR010 Hybrid fuhren im letzten Rennen der zehnten Saison der FIA World Endurance Championship (WEC) den Sieg nach Hause. WEC-Weltmeister 2022 sind allerdings die Teamkollegen des Schwesterautos #8 Sebastian Buemi (CHE), Brendon Hartley (NZL) und Ryo Hirakawa (JPN). Komplettiert wurde das Podium vom Alpine A480 mit Andre Negrao (BRA), Matthieu Vaxiviere (FRA) und Nicolas Lapierre (FRA).

Für Buemi ist es der dritte WM-Titel nach 2014 und 2018, für Hartley nach 2015 und 2017 (beide mit Porsche) ebenfalls, aber der erste mit Toyota, für Hirakawa ist es die erste FIA-Weltmeisterschaft überhaupt. Bis auf eine kurze Episode am Anfang, war es für Toyota nach dem Platztausch der beiden GR010 Hybrid ein ungefährdetes Rennen. Zur Halbzeit kam der Peugeot #94 aufgrund technischer Probleme an die Box konnte kurze Zeit später wieder am Rennen teilnehmen. Das zweite Peugeot Hypercar #93 schied in der 171 Runde aus. Somit gab es für den chancenlosen Alpine einen Konkurrenten weniger.

In der LMP-2 Kategorie gewann das WRT-Team mit Rene Rast (DEU), Robin Frijns (NED) und Sean Gelael (MCN) or dem Team United Autosports USA das Rennen. Dritte und damit Titelgewinn 2022 wurde das JOTA Team mit Antonio Felix da Costa (POR), Roberto Gonzales (MEX) und Will Stevens (GBR) zum Titelgewinn. Großes Drama gab es in der GTE Pro: James Calado (GBR) und Alessandro Pier Guidi (ITA) zitterten sich zur Titelverteidigung. Der vierte Gang im Getriebe des Ferrari 488 GTE Evo #51 hatte sich nach sechs Stunden Renndistanz verabschiedet. Im fünften Gang schleppten Calado/Pier Guidi den Boliden - das war entscheidend - vor allen GTE-Am-Fahrzeugen ins Ziel.

Das reichte zum Titel, weil die beiden Werks-Porsche nicht über die Plätze drei und vier hinauskamen. Den Sieg fuhren Miguel Molina (ESP) und Antonio Fuoco (ITA) im Ferrari #52 ein. In der GTE Am holten beim Sieg des Procject-1-Porsches von Matteo Cairoli (ITA), Mikkel Pedersen (DEN) und Nicolas Leutwiler (CHE) die TF-Sport-Piloten Ben Keating (USA), Henrique Chaves (POR) und Marco Sörensen (DEN) den Titel.

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