Montag, 30.03.2020 06:25 Uhr

Kontinuität und ein neues Gesicht im DSK-Präsidium

Verantwortlicher Autor: MaM Nürburgring, 10.03.2020, 11:33 Uhr
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Nürburgring [ENA] Bei der DSK-Jahreshauptversammlung am Nürburgring haben sich die Mitglieder geschlossen hinter das Präsidium gestellt. Johannes Scheid, Reinhard Michel und Peter Bonk wurden ohne Gegenstimmen für weitere zwei Jahre gewählt. Neu im Präsidium ist Fabian Pirrone.

Der 36-Jährige wurde – ebenfalls ohne Gegenstimmen – als Präsidiumsmitglied zbV gewählt. 271 stimmberechtigte Mitglieder waren am letzten Februar-Samstag in die Eifel gekommen, um sich aktiv an der Gestaltung des DSK zu beteiligen. „Der Deutsche Sportfahrer Kreis blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2019, dem 61. Jahr seit seiner Gründung zurück. Wir sind unserer Tradition verpflichtet und zugleich auf dem Weg in die Zukunft“, begrüßte DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn die Anwesenden. „Sportfahrer brauchen Freiräume. Wo sonst kann Fahrzeugbeherrschung praktiziert und demonstriert werden. Der DSK sucht im Interesse seiner Mitglieder diese Freiräume und nutzt sie."

„Regelmäßige Gespräche mit Christian Schacht, Dr. Julia Walter, Michael Günther und Mischa Eifert haben wir genutzt, die Bedürfnisse der aktiven Motorsportler einzubringen und Lösungen zu entwickeln. Auch beim DMSB findet ein Generationswechsel statt, sind inzwischen eine Menge jüngere Menschen in Funktion, die alte Zöpfe abschneiden und mehr denn je den Sportfahrer und die Sportwarte im Ehrenamt als Partner und Kunden verstehen wollen. Noch ist nicht alles heile Welt, aber der Weg weist in die richtige Richtung“, so Dr. Ziegahn. In den Wahlgängen setzten die Mitglieder auf Kontinuität im Vorstand: Johannes Scheid wurde zum Vizepräsidenten gewählt. Seine bisherige Position des Schriftführers bekleidet fortan Armin Schwarz.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Reinhard Michel als Schatzmeister, Peter Bonk als Beisitzer und Alfred Novotny als Finanzprüfer. Neu im DSK-Präsidium ist Fabian Pirrone. Der Hamburger leitet seit 2015 den DSK-Treff in seiner Heimatstadt. Als aktiver Motorsportler absolvierte Pirrone im vergangenen Jahr sein Debüt in der VLN. „Ich danke den DSK-Mitgliedern für das Vertrauen, das sie mir mit ihrer Stimme entgegengebracht haben“, sagt er.

„Unser Stammtisch ist in den letzten fünf Jahren von 20 auf mittlerweile 1.000 DSKler gewachsen. Für mich ist der Kontakt zur Basis extrem wichtig, die direkte Kommunikation und Interaktion mit unseren Mitgliedern. Ich will die Vernetzung der Motorsportbegeisterten vorantreiben und freue ich mich auf die Aufgaben.“ Standing Ovations für Karl-Heinz Stümpert: Nach mehr als 20 Jahren als Präsidiumsmitglied stellte sich der langjährige Vizepräsident nicht mehr zur Wahl. „Ich habe im DSK-Präsidium viele tolle Jahre erlebt“, sagt der 72-jährige Ludwigshafener. „Es ist an der Zeit, jungen Leuten wie Fabian Pirrone Platz zu machen. Selbstverständlich bleibe ich dem DSK eng verbunden und werde ihm auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seit stehen.“

Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn lobte Stümperts Engagement: „Ich danke Karl-Heinz für seinen unermüdlichen Einsatz im DSK-Präsidium. Umso glücklicher bin ich, dass sein Fachwissen dem Verein erhalten bleibt und freue mich, wenn wir uns schon bald wieder an der Rennstrecke treffen.“ Der von DSK-Ehrenpräsident Winfried Matter gestellte Antrag auf Satzungsänderung fand bei den Mitgliedern am Nürburgring keine ausreichende Zustimmung. Matter hatte einen Antrag eingereicht, bei dem die 2019 beschlossene Satzungsänderung (die Paragrafen 4.2 bis 4.2.2.1 betreffend) wieder rückgängig gemacht werden sollte. Der Antrag wurde abgelehnt.

Im Rahmen der Mitgliederhauptversammlung überreichte Karl-Heinz Stümpert zwei Mitgliedern die höchste Auszeichnung des Vereins. Wolfgang Land und Walter Struckmann erhielten die Graf-Berghe-von-Trips-Medaille in Gold. Jürgen Fabry wurde für sein motorsportliches Engagement mit der silbernen Graf Berghe von Trips-Medaille ausgezeichnet. Mit der Graf Berge von Trips-Medaille in Bronze würdigte der DSK das motorsportliche Engagement von Franz Josef Serr.

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